Zahngesundheit bei Kindern: KiGGS Studie schaut genauer hin

Viele Kinder vernachlässigen die Zahnpflege

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Schon im Kindergarten lernen Jungen und Mädchen, dass regelmäßiges Zähneputzen unerlässlich ist. Wer das vergisst, muss mit Karies und Verfärbungen rechnen. Auch die bleibenden Zähne können unter einem Kariesbefall der Milchzähne leiden. Wie die KiGGS Studie nun zeigt, ist regelmäßiges Putzen jedoch nicht so weit verbreitet wie es sein sollte. Lesen Sie auch: Zahnpflege für Kinder

Mehr als zwanzig Prozent putzen zu selten

Im Rahmen der Studie, über die das Robert Koch-Institut in seinem Journal of Health Monitoring berichtete, stellte sich heraus, dass viele Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik die Zahnpflege vernachlässigen. 22,3 Prozent der Kinder und Jugendlichen putzen sich zu selten die Zähne. Während dies bei jüngeren Kindern seltener vorkommt, scheinen Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren lascher mit ihrer Zahnhygiene umzugehen. Auch Migrationshintergrund und ein niedriger sozioökonomischer Status korrelieren mit einer unzureichenden Zahnhygiene. So kann man Kinder zum Zähneputzen motivieren

Auch der Zahnarzt wird nicht oft genug aufgesucht

Um herauszufinden, ob mit den eigenen Zähnen alles in Ordnung ist, müssen auch Kinder an Vorsorgeuntersuchungen ihres Zahnarztes teilnehmen. Wie die KiGGS Studie zeigte, passiert das jedoch nicht immer. 19,7 Prozent aller Kinder und Jugendlichen, deren Daten für die Untersuchung herangezogen wurden, gehen zu selten zum Zahnarzt. Erneut trifft das besonders auf Jugendliche und Kinder mit Migrationshintergrund sowie einem niedrigen sozioökonomischen Status zu. Lesen Sie auch: Mit dem Kind zum Zahnarzt

Foto: © Zerbor