WHO: Viele Kinder bei der Geburt zu leicht

Das Wort Baby
Foto: © Sandra Thiele

Das Gewicht eines Babys bei dessen Geburt ist kein unwichtiges Detail. 2.500 Gramm gelten als Untergrenze. Kindern, die deutlich zu leicht sind, fehlt es nicht selten an der nötigen Substanz, um in den ersten Lebenswochen Umwelteinflüssen trotzen zu können. Weltweit betrachtet liegt die Anzahl der bei der Geburt zu leichten Kinder auf zu hohem Niveau. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will weiter an der Senkung dieses Werts arbeiten. Ein Grund für ein zu geringes Gewicht bei der Geburt kann auch eine Frühgeburt sein.

Zu geringes Geburtsgewicht ein Millionen-Problem

International betroffen sind laut WHO 20,5 Millionen Babys. Kommt ein Baby in Deutschland leichter als 2.500 Gramm zur Welt, muss es in den meisten Fällen noch im Krankenhaus und teilweise auch auf der Intensivstation bleiben, bis es ausreichend zugenommen hat. Weltweit ist das jedoch nicht möglich, denn vor allem in Entwicklungsländern mangelt es nicht nur an Lebensmitteln, sondern auch an der medizinischen Versorgung. Besonders im Fokus stehen asiatische sowie afrikanische Länder.

Senkung schreitet zu langsam voran

Selbstverständlich ist es wichtig, die aktuellen Zahlen zu verringern. Hier hat sich die WHO eine Reduzierung um rund dreißig Prozent bis 2025 zum Ziel gesetzt. Das allerdings wird von vielen Experten als nicht haltbar eingestuft, denn bis dato konnten sich die prozentualen Werte pro Jahr lediglich um 1,23 Prozent verringern. Die Bekämpfung des Welthungers und die Verbesserung medizinischer Versorgungsnetzwerke vor Ort spielen hierbei eine entscheidende Rolle, entwickeln sich jedoch selbst nicht überall gleich gut.
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