Weiterführende Schule: Bald starten die Empfehlungsgespräche

Schüler in der Schule
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In Deutschland erholen sich Grundschüler in diesen Tagen von einem sicherlich anstrengenden ersten Schulhalbjahr. Die meisten Klassenarbeiten sind inzwischen geschrieben und bis zu den Zeugnissen dauert es nicht mehr lange. Viertklässler erwartet jedoch nicht nur das Halbjahreszeugnis, sondern auch die Entscheidung für eine Schulform. Auch Eltern sollten sich nun auf die bevorstehenden Empfehlungsgespräche vorbereiten.

Lehrer haben guten Einblick

Selbstverständlich sind die Anforderungen je nach Schulform sehr unterschiedlich. Ob ein Kind auf dem Gymnasium, der Realschule oder auch der Hauptschule am besten aufgehoben sein wird, ist daher eine individuelle Frage. Auch die Meinung von Lehrkräften zu diesem Thema kann für Eltern und Kinder wertvoll sein. Immerhin sind Lehrer dazu in der Lage, nicht nur die schulischen Leistungen zu beurteilen, sondern auch das Verhalten der Kinder während des Unterrichts. Eltern sollten daher keinesfalls auf ein eingehendes und ausführliches Gespräch verzichten.

Eine Empfehlung ist nur ein Wegweiser

Manche Eltern jedoch sind nach einem solchen Gespräch enttäuscht. Sehen sie ihr eigenes Kind eigentlich bereits auf dem Gymnasium, spricht sich die Klassenlehrkraft jedoch für die Realschule aus, kann sich das unangenehm anfühlen. Fakt ist jedoch: Berücksichtigen Eltern bei der Entscheidung alle Meinungen, tun sie ihrem Kind meist etwas Gutes. Immerhin kann auch ein Realschüler später immer noch auf eine höhere Schulform wechseln. Auch wenn sich Eltern nicht zwingend an die Empfehlung der Klassenlehrkraft halten müssen, ist eingehendes Überlegen und Abwägen sicherlich ratsam. Mehr zum Thema Weiterführende Schulen

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