Etwas Normalität zu Weihnachten: Zusammen oder getrennt feiern?

Weihnachten in der Coronakrise

Weihnachten
Foto: © Floydine

Die Weihnachtsfeiertage liegen nur noch wenige Wochen entfernt. Schon jetzt überlegen Familien, wie sie ihren Kindern ein möglichst schönes Fest bieten können, ohne dabei das Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus zu riskieren. Theoretisch ist sicheres Weihnachten feiern möglich. Es gibt sogar zwei Optionen für das Weihnachten in der Coronakrise.

Dank vorgelagerter Quarantäne gemeinsames Fest?

Aus den Reihen der Politik kommt der Vorschlag, Familien könnten in diesem Jahr ein ganz normales Fest im kleinen Kreis feiern, wenn sich alle Gäste vorab in freiwillige Quarantäne begeben. Diese Quarantäne sollte gut eine Woche dauern. So lässt sich das Risiko einer möglichen Infektion an der Festtafel reduzieren. Nicht alle Familien können das jedoch gleichermaßen tun. Viele Kinder haben bis kurz vor Weihnachten noch Schule und Eltern müssen arbeiten. Die freiwillige Quarantäne bietet sich daher nur für all jene an, bei denen eine komplette Pause möglich ist.

Digitales Feiern kann Abhilfe schaffen

Lässt sich eine Quarantäne nicht einrichten und soll die Familie sich an Weihnachten dennoch sehen, müssen etwas kreativere Lösungen her. Schließlich gehören Großeltern zumeist zur Risikogruppe und könnten durch Familienfeiern im großen Kreis einem nicht unbeträchtlichen Risiko ausgesetzt sein. In diesem Fall hilft ein großes Tablet oder Notebook und ein Videoanruf bei Oma und Opa. Die entsprechende Software für einen Videoanruf lässt sich schon vor Weihnachten einrichten und so wird es möglich, dass alle gemeinsam bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen können. Weitere Tipps zum Weihnachten feiern in der Corona-Pandemie