Wenn sich Terror gegen Kinder richtet: Was für Eltern jetzt wichtig ist

Zeitung mit Nachrichten zum Thema Terror gegen Kinder
Foto: © Zerbor

Nach den Terroranschlägen der vergangenen Monate fragten sich Eltern immer wieder, wie sie ihren Kindern das Geschehene erklären können, ohne dabei Angstgefühle zu verursachen. Nach Paris, Berlin und Nizza keimten all diese Fragen und Unsicherheiten nun erneut auf. Dass am 22. Mai in Manchester Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei einem Popkonzert verletzt und teilweise auch getötet wurden, lässt elterliche und kindliche Angst neu erwachen.

Eltern sollten sich auch mit sich selbst beschäftigen

Das jüngste Opfer des Terroranschlages in Manchester soll Medienberichten zufolge gerade einmal acht Jahre alt gewesen sein. Vorkommnisse dieser Art sind zwar grundsätzlich ein Anlass für Gefühle wie Schock, Wut und Traurigkeit. Mit derart jungen Opfern wächst jedoch auch die Angst der Eltern, dass ihren eigenen Kindern derartiges zustoßen könnte. Daher ist es wichtig, dass sich Mütter und Väter nicht alleine gelassen fühlen und stattdessen das Gespräch mit Freunden und dem Partner suchen sollten. Können sich Eltern selbst ihre Angst von der Seele reden, fallen auch Gespräche mit den eigenen Kindern leichter.

Konsequenzen für die Zukunft

Selbstverständlich sorgt das vergangene Attentat auch dafür, dass Eltern bisheriges Verhalten überdenken. War es bislang problemlos möglich, den eigenen Kindern Ausflüge zu größeren Veranstaltungen wie Konzerten zu erlauben, fallen solche Entscheidungen nun deutlich schwerer. Hier sollten Eltern vor allem auf ihr eigenes Bauchgefühl hören. Fühlt es sich falsch an, mit den Kindern ein Konzert oder ein großes Fest zu besuchen, gibt es zahlreiche Alternativen, dennoch Spaß mit der Familie zu haben. Lesen Sie auch: Kindern Selbstständigkeit beibringen

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