Tag der Antibabypille: Verhütung als bedeutsames Thema

Wissenswertes über die Antibaby-Pille

Die Pille und Kondome zur Verhütung
18. August: Tag der Antibabypille - Symbolbild: © Andre Bonn - stock.adobe. com

Am 18. August des Jahres 1960 gelangte die erste Antibabypille der Welt in die Apotheken der USA. „Enovid“ hieß das Präparat, welches anfangs gegen Menstruationsbeschwerden eingesetzt wurde. Weil das Medikament ganz neue Möglichkeiten der Verhütung ermöglichte, feiert die gesamte Welt am 18. August eines jeden Jahres den Tag der Antibabypille. Auch in Familien spielt das Präparat nicht selten eine Rolle.

Verhütung schützt in vielerlei Hinsicht

Mit Hilfe eines Medikaments verhüten zu können, ist für viele Männer und Frauen eine angenehme sowie sichere Lösung. Dass Frauen die Pille nehmen müssen, liegt daran, dass bisher für Männer konzipierte Präparate sehr viele Nebenwirkungen erzeugt haben und daher nicht auf den Markt gelangten. Für Familien ist Verhütung vor allem dann wichtig, wenn die Familienplanung bereits abgeschlossen ist oder wenn nach einer Schwangerschaft zunächst eine Pause bis zur nächsten eingelegt werden soll. Dies schützt Eltern dann nicht nur vor einer Schwangerschaft an sich, sondern auch vor Überforderung und finanziellen Schwierigkeiten. Lesen Sie auch: Empfängnisverhütung nach der Geburt

Rechtzeitig mit Teenagern sprechen

Wer bereits Kinder in der Pubertät hat, sollte nicht allzu lange warten, bis ein ausführliches Gespräch über Verhütung ansteht. Ob die Pille das richtige Präparat für junge Frauen ist, kann dabei nicht pauschal beantwortet werden. Wenngleich viele Gynäkologen und Gynäkologinnen sie recht bereitwillig verschreiben, lohnt sich ein Blick auf mögliche Nebenwirkungen. Am besten ist es, wenn sich Jugendliche nach einem ausführlichen Beratungsgespräch in der Praxis entscheiden können und dabei wissen, dass ihre Eltern hinter ihnen stehen. Lesen Sie auch: Wenn Teenies schwanger werden