Neue Studie: Impfen verursacht keinen Autismus

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Noch immer haben viele Eltern in Deutschland große Angst davor, ihre Kinder impfen zu lassen. Immer wieder wird im Internet von Impfschäden und Spätfolgen berichtet. Auch Autismus, so viele Impfgegner, soll durch Impfungen ausgelöst werden. Das allerdings konnte im Rahmen einer Studie nun wiederlegt werden.

Dänische Epidemiologen geben Entwarnung

Die Dreifach-Impfung gegen Mumps, Röteln und Masern steht bei Impfgegnern unter Verdacht, Autismus auszulösen. Epidemiologen aus Dänemark allerdings haben sich nun im Rahmen einer umfangreichen Studie mit dieser Sorge beschäftigt und fanden heraus, dass es keine haltbaren Beweise gibt. Damit sind sie nicht die ersten: Bereits zuvor konnte der Zusammenhang von Autismus und Impfungen klar widerlegt werden.

Viele Eltern bleiben unsicher

Verwirrend erscheint es in diesem Licht, dass Eltern sich dennoch nicht davon überzeugen lassen wollen, ihre Kinder zu impfen. Die Flut an Falschinformationen im World Wide Web scheint zu groß, um tatsächlich wissenschaftlichen Ergebnissen ausreichenden Effekt zu ermöglichen. Dabei bleibt eines jedoch klar: Ungeimpfte Kinder können schwere Kinderkrankheiten bekommen. Die Folgen solcher Erkrankungen sind oft schwerwiegend und reichen von Behinderungen über Unfruchtbarkeit bis hin zum Tod der Patienten. Es bleibt also zu hoffen, dass sich die Wissenschaft auch weiterhin klar positioniert und den Nutzen von Impfungen gegenüber deren Risiko betont.
Was tun, wenn das Kind Angst vor dem Impfen hat?