Strandurlaub: Risiko ablandiger Wind

Vorsicht beim Baden im Meer

Strandkörbe auf dem Sandstrand
Foto: © smartphection

In den Sommerferien verbringen viele Familien ihre Zeit am Strand. Nicht nur außerhalb Deutschlands bieten sich hierzu Gelegenheiten, denn an Nord- und Ostsee lässt es sich herrlich baden. Vorsicht geboten ist allerdings bei ablandigen Winden, Strömungen und anderweitigen Risiken. Am eigenen Leib erfahren mussten das vor wenigen Tagen zwei Kinder, die bei nahendem Sturm auf die Ostsee hinausgetrieben waren.

Rettungsschwimmer verhinderten das Schlimmste

Die beiden Kinder schwammen mit ihrer Luftmatratze in der Ostsee bei Scharbeutz, während ein Gewitter aufzog. Da die Ferienregion in diesem Sommer schon zuvor von eher durchwachsenem Wetter geprägt wurde, schien das nahende Unwetter die Reisenden weniger zu stören. Der Wind, den die Wolkenmassen vor sich herschoben, wehte die Kinder mitsamt ihrer Luftmatratze hinaus auf das Meer. Dank des zügigen Eingreifens der DLRG und der Feuerwehr konnten beide gerettet werden.

Aufsicht und Flaggenkenntnis sind wichtig

Eltern sollten ihre Kinder beim Bad im offenen Meer keinesfalls unbeaufsichtigt lassen. Unvorhergesehene Strömungen und Winde könnten sie sonst in lebensgefährliche Situationen kommen lassen, aus denen sie sich selbst nicht befreien können. Darüber hinaus ist es unverzichtbar, auf die Hinweise der Rettungsschwimmer an den Stränden zu achten. Mit entsprechend farbigen Flaggen kennzeichnen sie die aktuelle Lage und zeigen auf, ob gefahrlos geschwommen werden kann. Weitere Tipps für das Baden mit Kindern