„Starke-Familien-Gesetz“ soll einkommensschwache Familien unterstützen

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Familien, denen es regelmäßig an Geld mangelt, gibt es auch in Deutschland zahlreich. Nun will die Politik gegensteuern. Mit dem „Starke-Familien-Gesetz“, unter anderem erarbeitet von Familienministerin Franziska Giffey, sollen künftig neue Hilfeleistungen möglich gemacht werden. Wie aber sieht das konkret aus?

Eine Optimierung bisheriger Zustände

Bereits das Bildungs- und Teilhabepaket sollte einkommensschwachen Familien helfen. Mit dem neuen Gesetz sieht die Politik weitere Verbesserungen vor. Geplant ist eine zweistufige Einführung jeweils zum 1. Juli 2019 und dann zum 1. Januar 2020. Profitieren könnten vom neuen Gesetz etwa 4,4 Millionen Kinder in der Bundesrepublik. Grundlage für die neuen Leistungen bleibt das Einkommen der Eltern. So soll sichergestellt werden, dass vor allem bedürftige Familien Hilfe erhalten. Lesen Sie auch: Zuschuss für den Schulbedarf

Leistungen der Reform im Überblick

Geplant ist eine Erhöhung des Kinderzuschlages auf höchstens 183 Euro je Kind und Monat. Aktuell liegt die Obergrenze bei 170 Euro. Auch das Kindergeld wird angehoben: 204 Euro gibt es für das erste sowie zweite und 210 Euro für alle weiteren Kinder. Zudem soll es eine Erhöhung des sogenannten Schulstarterpakets auf 150 Euro statt der bisherigen 100 Euro geben. Auch die Kostenübernahme für Mittagsverpflegung sowie Schülerfahrkarten werden reformiert. Hier will der Bund alle Kosten tragen. Ebenfalls interessant könnte die künftige Bezuschussung von Nachhilfe sein.

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