Spotify für Familien: Jetzt werden die Adressen kontrolliert

Zeitung mit Nachrichten
Foto: © Zerbor

Gemeinsam Musik zu hören, macht vielen Familien Spaß. Dennoch gibt es Situationen, in denen jeder lieber für sich sein und seine ganz eigenen Lieblingssongs, Hörbücher oder Podcasts anhören möchte. Für jedes Familienmitglied einen eigenen Spotify-Account anzulegen, kann teuer werden. Niedriger fallen die Kosten für das Familien Abo aus. Hier will Spotify nun jedoch eine Zusatzkontrolle einführen.

Wirklich ein Familienmitglied?

Dass die monatlichen Gebühren für das Familienkonto bei Spotify so günstig sind, ruft selbstverständlich auch manchen Betrüger auf den Plan. In diesem Fall genügt es, Spotify die Existenz einer Familie vorzutäuschen, um den niedrigeren Preis zu erhalten. Das ist für den Streaming-Anbieter selbstverständlich mit Verlusten verbunden, die nun ein Ende haben sollen. Aus diesem Grund hat Spotify nun angekündigt, künftig sporadisch Adressen abzufragen. Der Nutzer wird dann dazu aufgefordert, seine aktuelle Adresse mit Hilfe von Google einzutragen.

Im Zweifel hilft nur die Kündigung

Wer sich mit der zusätzlichen Adressabfrage durch Spotify nicht einverstanden sieht, kann nichts weiter tun, als die Nutzungsbedingungen mit den neuen Vorgaben abzulehnen. Selbstverständlich ist dabei, dass eine Ablehnung der Nutzungsbedingungen mit einer Kündigung des jeweiligen Accounts durch Spotify verbunden sein dürfte. Familien sollten sich daher fragen, ob die Zusatz-Kontrolle nicht sogar in ihrem Sinne ist. Immerhin kann sich Spotify den Rabatt so auch langfristig noch leisten.
Lesen Sie auch: Medienerziehung in der Familie