Sommerhitze im April: Kinder brauchen Sonnenschutz

Kinder vor Sonne schützen

Vater und Tochter cremen sich am Strand ein Foto: © travnikovstudio

Wenngleich Meteorologen für die kommenden Tage etwas weniger heiße Temperaturen ankündigen, hat der April bis jetzt nicht mit sommerlichen Plusgraden gegeizt. Familien zieht es daher nun endlich wieder ins Freie und Spielplätze, Parks sowie Zoos sind gut besucht. Allzu oft passiert es jedoch, dass Eltern die Kraft der Aprilsonne unterschätzen und ihre Kinder nicht ausreichend schützen. Das jedoch kann unangenehme Folgen haben.

Eine Kopfbedeckung ist wichtig

Der menschliche Kopf ist der Sonne bei Ausflügen schutzlos ausgesetzt. Sie kann schon jetzt im April erbarmungslos brennen und schmerzhafte Sonnenbrände auf der Kopfhaut verursachen. An besonders heißen Tagen mit viel Sonne ist es außerdem denkbar, dass Kinder (und auch Erwachsene) nicht nur mit Sonnenbrand auf dem Kopf, sondern auch mit einem Sonnenstich nach Hause zurückkehren. Die Folgen sind Übelkeit, Erbrechen, starke Kopfschmerzen Schwindel und bei Kinder gelegentlich Fieber. Daher gehört eine gute Kopfbedeckung ab jetzt zur Grundausstattung an sonnigen Tagen.

Sonnencreme verwenden, Sonnenbrand verhindern

Eltern wissen: Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko, später im Leben an Hautkrebs zu erkranken. Besonders die empfindliche Kinderhaut kann starker Sonnenstrahlung jedoch nur wenig entgegensetzen und verbrennt schneller als erwartet. Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens LSF 30 oder besser noch LSF 50 verlängert die Zeit, in der die Haut der Sonne gut geschützt ausgesetzt werden kann. Nicht nur das Gesicht, sondern auch Arme, Beine und andere unbedeckte Körperstellen sollten gut damit versorgt werden, bevor der Sonnentag startet.
So finden Sie den richtigen Sonnenschutz

Lesen Sie auch: Sollte man bei großer Hitze mit dem Baby spazieren gehen?

Foto: © travnikovstudio