Regenbogen gegen Corona: Mit Kindern durch die Krise

So kommen Sie mit Kindern durch die Coronakrise

Eine glückliche Familie
Foto: © llhedgehogll

Klimawandel, Kriege, Rassismus und Welthunger: Kinder werden heutzutage mit vielen Dingen konfrontiert, die ihnen Angst machen und sich dem kindlichen Verständnis entziehen. Auch die Coronakrise gehört zu solchen Geschehnissen, dieses Mal jedoch scheint die Gefahr noch sehr viel näher. Viele Eltern fragen sich aus diesem Grund, wie diese Zeit mit Kindern leichter durchstanden werden kann.

Mit Gemälden Zusammenhalt zeigen

Über Soziale Medien verbreitete sich eine Aktion recht schnell. Kinder in ganz Deutschland malen einen Regenbogen auf ein Blatt Papier und kleben dieses dann von innen gegen die Fensterscheibe. Wichtig ist, dass der Regenbogen nach Möglichkeit von Spaziergängern gesehen werden kann. Je mehr Kinder teilnehmen, desto häufiger sind die Regenbogen in Städten und Ortschaften zu sehen. Signalisiert werden soll damit: „Hier ist auch ein Kind zu Hause, du bist nicht allein!“ Aktionen wie diese können Kindern dabei helfen, sich in der ungewohnten Zeit zu orientieren und nicht den Mut zu verlieren. Mehr zum Basteln mit Kindern

Erklären, was die Welt bewegt: Gar nicht so einfach

Keine Regenbogenzeichnung und keine Fernsehsendung können verhindern, dass Kinder ihren Eltern dieser Tage wichtige Fragen stellen. Warum das Coronavirus eine solche Gefahr darstellt, was das für Kinder, Eltern und Großeltern bedeutet, weshalb der Kindergarten geschlossen bleibt und wann endlich alles wieder so wird, wie es war.
Mütter und Väter können diese Fragen nicht immer beantworten, denn auch für sie ist die aktuelle Phase schwer zu greifen und viel zu dynamisch, um klare Aussagen treffen zu können. Am wichtigsten ist es daher, mit Kindern über das grundsätzliche Geschehen zu sprechen und zu verdeutlichen, dass gerade alles getan wird, um die Bevölkerung zu schützen. Kinder sollten nach Möglichkeit nicht in Situationen gebracht werden, in denen sie das Gefühl von Sicherheit verlieren, da dies durchaus zu psychischen Spätfolgen führen kann.
So können Sie Kinder während der Coronakrise beschäftigen