Mit dem Rad sicher durch die dunkle Jahreszeit

Fahrradfahren im Herbst

Blätter im Herbst
Foto: © Smileus

Aktuell wird es immer später hell und sehr zeitig dunkel. Dennoch brauchen Radfahrer nicht auf ihren Drahtesel verzichten. Da die Gefahren für Radler vor allem im Dunkeln lauern, sorgt eine verkehrstaugliche Ausstattung des Bikes für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. (Mit dem Kinderfahrrad sicher durch den Herbst)

Der Gesetzgeber schreibt eine Mindesausstattung vor

Um Radfahrer auch bei schlechten Sichtverhältnissen gut zu erkennen, schreibt der Gesetzgeber in der StVZO eine Mindestausstattung für das Rad vor. So müssen Räder immer mit einem nicht blendenen Frontscheinwerfer, der in 10 m Entfernung noch 10 Lux erbringt, ausgestattet sein. Dieser muss nicht zwingend über einen Dynamo betrieben werden. Auch Akkus oder Batterien sind seit August 2013 zulässig, sofern sie die Mindestanforderungen von 3 Watt bzw. 6 Volt erfüllen. Hinzu kommen ein Frontreflektor sowie ein Rücklicht mit einem Großflächenrückstrahler, dass mindestens 25 cm maximal jedoch 60 cm über dem Boden angebracht wird. Außerdem braucht es einen weiteren Rückstrahler, Reflektoren hinten und vorne an den Pedalen, sowie mindestens zwei Speichenreflektoren an jedem Rad. Gut zu wissen ist weiterhin, dass die montierten Produkte durch das Bundeskraftfahrtamt zugelassen sind und eine entsprechende Prüfnummer besitzen.

Das eigene Verhalten der Jahreszeit anpassen

Abgesehen von einer intakten und zugelassenen Fahrradbeleuchtung nimmt das eigene Verhalten im Straßenverkehr großen Einfluss auf die persönliche Sicherheit. Idealerweise sind Radfahrer bei schlechten Sichtverhältnissen nur auf gut ausgeleuchteten Wegen und Straßen unterwegs. Helle Kleidung, die mit refklektierenden Elementen versehen ist, macht jeden in der Dunkelheit rechtzeitig erkennbar. Auch der Helm sollte eine Signalfarbe oder reflektierende Bestandteile besitzen.
Wichtig ist auch die Verkehrserziehung für Kinder!

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