Masern: Nicht genügend geimpfte Kinder in Bremen

Warum die Masernimpfung wichtig ist

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Masern gehören zu jenen Infektionskrankheiten, gegen die Kinder heute geimpft werden können. Bereits seit einigen Jahren konnte sich die Krankheit daher erfolgreich eindämmen lassen. Inzwischen aber nehmen immer weniger Familien die Impfung in Anspruch. Wie die Handelskrankenkasse berichtete, gefährdet dies jetzt in der Hansestadt Bremen den Herdenschutz. Infos zum Thema Impfungen für Kinder

Datenanalyse: Mindestens 95 Prozent Impfquote nötig

Wie viele der Bremer Kinder zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Jahren geimpft sind, hat die Handelskrankenkasse im Rahmen einer Datenanalyse ausgewertet. Heraus kam, dass lediglich 84 Prozent von ihnen über einen adäquaten Schutz vor Masern verfügen. Dies wiederum bedeutet, dass der Herdenschutz nicht mehr gewährleistet ist. Um auch ungeimpften Kindern Schutz bieten zu können, müssen mindestens 95 Prozent der Kinder geimpft sein. Und was tun, wenn das Kind Angst vor dem Impfen hat?

Masern: Gefährlicher als oft geglaubt

Impfkritische Eltern sind der Auffassung, dass es sich bei Masern um eine Krankheit handelt, die für Kinder weitestgehend ungefährlich ist. Manche erachten eine durchgemachte Masernerkrankung sogar als wertvoll für die Entwicklung des Kindes. Das allerdings ist falsch. Masern nämlich können bei Kindern schwere Komplikationen hervorrufen und auch Spätfolgen verursachen. Die Impfung gegen Masern wiederum wird in der Regel gut vertragen. Die Politik muss nun überlegen, wie sich die Impfquoten verbessern lassen. Insbesondere Fehlinformationen aus Sozialen Netzwerken gelten dabei als besonders gefährliche Gegenspieler. Weitere Infos über Masern