Lockdown und Einschränkungen: Weniger Leistungsdruck ist essenziell für Eltern

So überstehen Familien die Corona-Pandemie

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Infos rund um die Corona-Pandemie - Symbolbild: © Zerbor - stock.adobe. com

Das Jahr 2021 begann für Familien in Deutschland meist überraschend ruhig. Weder Ausflüge in Einkaufszentren noch Treffen mit der Verwandtschaft standen an. Die Entscheidung der Bundesregierung, den Lockdown zu verlängern und zu verschärfen, brachte dann Gewissheit: Bis Kita und Schule wieder normal funktionieren, wird es wohl noch Monate dauern. Für Eltern ist es nun wichtig, an sich zu denken.

Home Office und Kinderbetreuung: Stress garantiert?

Viele Unternehmen entscheiden sich dieser Tage, ihre Mitarbeiter wo immer es möglich ist, von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Die Arbeit im Home Office bringt zwar Vorteile wie den Wegfall der täglichen Fahrt durch den Berufsverkehr mit sich, stellt jedoch neue Anforderungen im Hinblick auf Motivation und Durchhaltevermögen. Eltern, welche aktuell gemeinsam mit ihren Kindern zu Hause sind, nebenbei das Home Schooling beaufsichtigen und den Haushalt führen müssen, geraten dabei nachvollziehbar an ihre Grenzen. So können Sie Ihre Kinder während der Coronakrise beschäftigen

Aufschlussreiche Gespräche führen

Wer versucht, dem beruflichen, privaten und schulischen Druck parallel gerecht zu werden, gelangt schnell an persönliche Grenzen. Da dauerhafte Überlastung und chronischer Stress jedoch nicht gesund sind und sich negativ auf die ohnehin lädierte Produktivität auswirken, sollte die Notbremse zeitig gezogen werden. Ein Gespräch mit dem Arbeitgeber kann helfen. Eventuell ist es möglich, bestimmte Arbeitsprozesse zu verschlanken oder das Stundenkontingent anzupassen. Auch hilfreich ist es, familienintern zu klären, worauf es ankommt. Väter und Mütter sollten sich die Betreuung der Kinder möglichst fair teilen und sich gegenseitig freie Zeit ganz allein schenken. Dies hilft beim Durchhalten in dieser anstrengenden Phase.
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