Lernen trotz Schulausfall: Ein Wochenplan hilft

So gelingt das zuhause lernen während der Coronakrise

Der Papa hilft in der Coronakrise bei den Hausaufgaben - Foto: © kerkezz / Fotolia

Wie lange bleibt die Schule noch geschlossen? Eine gute Frage, die sich momentan vielen Eltern in Deutschland stellt. Nach den ersten Wochen Homeschooling haben nicht wenige das Gefühl, dass bei einer Verlängerung der Maßnahmen noch etwas Optimierungsbedarf besteht. Gerade die Struktur kann in diesem Fall aufgebessert werden. Dies hilft nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im Alltag bei den Hausaufgaben oder vor Klassenarbeiten. So gelingt das zuhause lernen während der Coronakrise:

Aufgaben schrittweise bewältigen

Beim Homeschooling und bei den Hausaufgaben ist es häufig die Menge an Aufgaben, die die Motivation im Keim erstickt und Kinder orientierungslos werden lässt. Daher lohnt es sich, das tägliche oder auch wöchentliche Pensum in einzelne Portionen zu unterteilen. Sobald eine solche Portion abgearbeitet ist, kann sie abgehakt oder durchgestrichen werden und es entsteht ein kleiner Belohnungseffekt. So bleiben Kinder freiwillig länger dran und wissen genau, was als nächstes ansteht. Lesen Sie auch: Kinder während der Coronakrise beschäftigen

Einen Plan basteln mit einfachen Materialien

Am leichtesten lässt sich das Pensum mit Hilfe eines Boards aufteilen. Wer kein Magnetboard zu Hause hat, muss keines kaufen. Es reicht auch, ein ausreichend großes Stück Pappkarton oder eine bespannte Leinwand zu nutzen. Unterteilt wird die Fläche mit Hilfe von Klebeband in acht einzelne Kästchen. Sieben dieser Kästchen werden mit Wochentagen beschriftet, das achte ist für zusätzliche Notizen frei. Nun können alle Aufgaben eingetragen werden. Entweder mit Klebezetteln, oder – im Falle eines passenden Boards – mit abwischbaren Markern.
Zu Beginn der Woche werden alle Aufgaben auf die Wochentage verteilt und dann Stück für Stück bearbeitet. So fühlt sich niemand überfordert und sogar Grundschüler behalten den Überblick.
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