Kopfballtraining: Englischer Fußballverband plant Änderung

Kinder spielen Fußball
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Viele Jungen und Mädchen in einem Alter zwischen Kindergarteneintritt und Abitur treiben in ihrer Freizeit Vereinssport. Insbesondere der Fußball spielt hier eine bedeutende Rolle, denn diese Sportart ist inzwischen längst weltweit bekannt und beliebt. Kopfbälle hingegen könnten ein gewisses Gesundheitsrisiko mit sich bringen, weshalb der englische Fußballverband nun Konsequenzen zieht.

Verletzungen im Alter durch Kopfbälle

Gehirnverletzungen stellen durchaus ein Problem dar, von dem Fußballer im Alter häufiger betroffen sind als Menschen, die früher andere Sportarten betrieben haben. Als möglicher Auslöser gelten dabei Kopfbälle. Durch den Aufprall des Balles auf die Schädeldecke könnte es zu einer gewissen Anfälligkeit des Kopfes kommen, die Verletzungen und ihre Spätfolgen gehäuft auftreten lässt. Wie britische Medien nun berichten, will der Fußballverband vor Ort eine Neuregelung vornehmen, die Kopfballtraining für Kinder verbietet.

Verletzungen des Gehirns und die möglichen Folgen

Im Rahmen der Untersuchung, die die Gehirngesundheit von Fußballern näher unter die Lupe nahm, fanden Wissenschaftler heraus, dass frühere Fußballspieler deutlich häufiger unter degenerativen Hirnkrankheiten wie Alzheimer und Demenz leiden und häufiger daran sterben als die restliche Bevölkerung. Dass Kopfbälle tatsächlich die Übeltäter sind, ist indes noch nicht geklärt. Die Maßnahme des Fußballverbandes dient daher der Vorbeugung und wird vermutlich mindestens so lange bestehen bleiben, bis weitere Informationen zur Verfügung stehen.
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