Kindergartenkinder im Bus: Eltern fordern mehr Sicherheit

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Kürzlich machten die Mitglieder des Kreiselternausschusses Neuwied auf ein besonderes Thema aufmerksam. Ihnen sei seit geraumer Zeit aufgefallen, dass immer mehr Kindergartenkinder mit dem Bus in die Kindertagesstätte fahren müssen und dabei nicht sicher transportiert werden. Es mangele an verschiedenen Stellen. Die Verantwortlichen fordern nun umfangreiche Neuerungen.

Kindersitze und Betreuung

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung besprachen der Kreiselternausschuss, Mediziner, Busunternehmer, Angestellte der Kreisverwaltung gemeinsam mit ADAC-Experten, Pädagogen und Eltern, wie die Beförderung von Kindergartenkindern zwischen drei und sechs Jahren in Zukunft aussehen könnte. In diesem Zusammenhang machte der Kreiselternausschuss nicht nur auf mangelnde Kindersitze oder Rückhaltevorrichtungen aufmerksam, sondern auch auf die Aufsichtspflicht des Kreises, der in Bussen bislang nicht nachgekommen wird.

So könnten die Veränderungen aussehen

Noch ist fraglich, inwiefern die Forderungen der besorgten Eltern auf fruchtbaren Boden fallen werden. Ihrer Meinung nach sollen künftig nur noch Busse mit Sicherheitsgurten und mit Kindersitzen verwendet werden. Auch verlangt der Kreiselternausschuss spezielle Schulungen für Busfahrer und die Vorlage erweiterter polizeilicher Führungszeugnisse. Darüber hinaus soll es in den Bussen schon bald Betreuungspersonal geben. Wie sich das alles praktisch und finanziell lösen lässt, muss nun weiter erörtert werden. Fest steht jedoch: Änderungen im Busverkehr scheinen gerade bei kleineren Kindern notwendig zu sein.
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