UNICEF-Bericht: Kinder unter der Last des Klimawandels

Kinder leiden unter dem Klimawandel
Nicht alle Kinder sind so fröhlich. Immer mehr werden unter dem Klimawandel leiden. - Symbolbild: Foto: © JackF

Der Klimawandel beschäftigt Menschen in aller Welt. Ganz besonders viele Sorgen machen sich diesbezüglich Eltern, denn ihre Kinder dürften die Folgen der sich verändernden Welt deutlicher zu spüren bekommen als sie selbst. Das zeigt nun auch ein Bericht von UNICEF. Laut der Experten gefährdet die Klimakrise etwa eine Milliarde Kinder weltweit auf extreme Weise.

Kinder baden den menschengemachten Wandel aus

Eltern von heute spüren es bereits: Die Zukunft ihrer Kinder wird zweifellos auch vom Klimawandel bestimmt sein. Das Schlimme daran ist, dass die Kinder selbst keine Schuld trifft. Die Verschwendung von Ressourcen und fossiler Energieträger ist bereits seit Jahrzehnten ein Problem, das sich nun verschärft. Wie es um die Gefährdung der Kinder weltweit steht, hat UNICEF jetzt mit Hilfe des Klima-Risiko-Index definiert. Dieser bescheinigt zahllosen Kindern ein hohes Risiko. Zu den möglichen Gefahren der Zukunft gehören laut UNICEF nicht nur Fluten und Hitzewellen, sondern auch Krankheiten. Je nach Region sind Kinder diesen Risiken stärker oder weniger stark ausgesetzt.

Fünfstufiges System: 33 Länder bergen extreme Risiken

Insgesamt fünf Stufen gibt es im Klima-Risiko-Index. Die höchste, also gefährlichste, Stufe trägt den Titel „extrem stark gefährdet“. Hierunter fallen insgesamt 33 Länder, in welchen etwa eine Milliarde Kinder leben. Vor allem in afrikanischen Ländern wie Nigeria und dem Tschad bedroht der Klimawandel Kinder stark.
Dabei betonen die Experten, dass Kinder in aller Welt mindestens einer Gefahr ausgesetzt sind. Von insgesamt 163 Ländern im Index liegt Deutschland auf Platz 142. Das wirkt zunächst positiv, sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass globale Krisen auch national starke Veränderungen mit sich bringen könnten. So beispielsweise große Fluchtbewegungen aus betroffenen Gebieten. Erneut rufen die Experten daher dazu auf, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Eltern dürften diese Aufgabe im Interesse ihrer Kinder meist gern übernehmen.
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