Kinder und Corona: Oft nur milde Symptomatik

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Das Coronavirus und die damit verbundene Erkrankung COVID-19 halten inzwischen auch Deutschland in Atem. Erstmals im Dezember vergangenen Jahres in China aufgetreten, hat sich der Erreger im März bereits über den gesamten Globus ausgebreitet. Viele Eltern sind nun in Sorge und fragen sich, welchem Risiko ihre Kinder ausgesetzt sind. Expertenstimmen scheinen Entwarnung zu geben.

Infektionen, jedoch weniger Erkrankungen

Wie Wissenschaftler inzwischen bemerkt haben, scheinen sich Kinder genauso oft mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren wie Erwachsene. Im Vergleich zu älteren Generationen aber leiden sie – wenn überhaupt – nur unter sehr leichten Symptomen. Das wiederum klingt gut in den Ohren vieler Eltern, die bislang in Sorge waren. Für Experten allerdings sind gerade die leichten Verläufe ein Grund zu besonderer Vorsicht. Wer das Virus übertragen kann, selbst aber nichts davon spürt, wird zum potenziellen Verbreiter in großem Stil.

Immer mehr geschlossene Einrichtungen

Ab Montag, den 17.03.2020 bleiben in vielen Bundesländern Schulen und Kitas vorerst meist bis nach den Osterferien geschlossen. (Stand: 13.03.2020) Das soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Doch stellt dieser Schritt viele Eltern vor ein großes Problem: Wo sollen die Kinder betreut werden? Die Kinderbetreuung bei Schulausfall ist schon im Normalfall nicht leicht zu bewältigen. Für ein, zwei Tage findet sich aber meist eine Lösung. Nun aber geht es um mehrere Wochen. Evtl. können Nachbarn, Freunde und Verwandte auf das Kind aufpassen. Die Großeltern sollten lieber nicht gefragt werden, da ältere Menschen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit haben. Schulkinder sollten spätestens jetzt lernen allein zu Hause zu bleiben – ohne Blödsinn zu machen. Da vielerorts auch Kultureinrichtungen, Schwimmbäder etc. geschlossen sind wird den Kids sicher schnell langweilig. Versuchen Sie das Kind in die Hausarbeit mit einzubeziehen. Lassen Sie es kleine Aufgaben über den Tag verteilt erledigen. Aber Sie sollten auch darauf achten, dass Ihr Kind sich weiterhin mit dem Schulstoff beschäftigt. Haben Sie von der Schule keine Information diesbezüglich fragen Sie per Mail oder telefonisch nach, ob es Hausaufgaben gibt.

Bitte beachten Sie: Dies sind nur allgemeine Hinweise! Bei medizinischen Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt Ihres Vertrauens! Bei Fragen zu Schulschließungen wenden Sie sich bitte direkt an die Schule Ihres Kindes!