„Internet Friends Day“ – Kinder und Jugendliche gut aufklären

Kinder und Internetfreundschaften

Mädchen surft im Internet
Foto: © patrick

Am 13. Februar 2021 werden virtuelle Freundschaften gefeiert. Der sogenannte „Internet Friends Day“ wurde ins Leben gerufen, um im Vorfeld des Valentinstags auch jene Freundschaften zu feiern, welche im virtuellen Raum geschlossen wurden. Sogar eigene Hashtags gibt es an diesem Tag. Eltern können die Gelegenheit nutzen, ihre Kinder über Kontakte im Netz zu informieren. Das gehört zur Medienerziehung in der Familie heute dazu.

Nicht jeder Freund meint es gut

Viele Kinder und Jugendlichen sind heute bereits vor dem eigentlich erlaubten Mindestalter in sozialen Netzwerken unterwegs. Apps wie TikTok, Instagram oder Facebook laden dazu ein, sich auszutauschen, Gleichgesinnte zu finden und mit kreativen Spielereien die Langeweile zu vertreiben. Gänzlich isoliert ist dabei jedoch niemand. Daher sollten Eltern unbedingt ansprechen, dass Privatnachrichten oder Kommentare von anderen nicht immer in guter Absicht geschrieben werden. Das betrifft sowohl Hassnachrichten und Trollkommentare als auch unehrliche Internetnutzer.
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Allzu privat sollte es nicht werden

Bestimmte Informationen wie Wohnort, der richtige Name, das Alter und die besuchte Schule sind beispielsweise tabu und sollten keinesfalls geteilt werden. Auch ist es wichtig, keine heimlichen Treffen mit virtuellen Freunden abzuhalten. Stellt sich dabei heraus, dass das Gegenüber gar nicht die Person ist, für die er oder sie sich ausgegeben hat, kann das schnell gefährlich werden. Ebenfalls abgeraten wird davon, auf Links in Privatnachrichten zu klicken, da diese unter Umständen auf zwielichtige Seiten und in Abofallen führen könnten.
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