Ab 1. Februar ist die IBAN Pflicht

Was ist die IBAN?

Geldscheine
Foto: Oleksandr Dibrova

Tschüss Kontonummer, hallo IBAN! Ab 1. Februar 2016 gibt es keine Ausrede mehr: die IBAN wird zur Pflicht bei Überweisungen innerhalb von Deutschland oder des Europäischen Wirtschaftsraumes. Bislang drückten die Banken noch ein Auge zu, wenn Privatkunden nur mit der altbekannten Kontonummer und der Bankleitzahl überwiesen. Wer nun bei Zahlungsaufträgen die 22-stellige IBAN nicht verwendet, muss im schlimmsten Fall mit Mahngebühren und unerwarteten Zinsen rechnen.

Banken dürfen keine Überweisungen ohne IBAN durchführen

Bislang führten Banken und Sparkassen die Zahlungsaufträge ihrer Privatkunden auch ohne IBAN durch. Doch mit diesem Service ist jetzt Schluss. Nun braucht es die international gültige Bankverbindung. Sie besteht aus 22 Stellen und beginnt mit DE als Abkürzung für Deutschland. Dem folgt eine zweistellige Prüfnummer. Danach wird es wieder einfach. Die Bankleitzahl und Kontonummer ergänzen die IBAN. Sollten diese kürzer als 10 Stellen sein, werden ihr Nullen vorangestellt. Die eigene IBAN findet jeder auf seinem Kontoauszug oder der Zahlkarte.

Mahngebühren vermeiden

Bestehende Daueraufträge brauchen von Kunden der Banken und Sparkassen nicht geändert zu werden, lediglich neue Aufträge müssen mit der IBAN versehen sein. Einzelüberweisungen für das Essensgeld der Kinder, einer Versicherung oder der Rechnung eines Versandhauses benötigen auf jeden Fall von nun an die IBAN. Fehlt diese,  werden die Finanzhäuser diese Überweisungen nicht mehr entgegennehmen bzw. ausführen. Zusatzkosten könnten entstehen, wenn der Rechnungssteller Mahngebühren oder Verzugszinsen fordert.

Weitere Infos zum Thema IBAN

Lesen Sie auch unseren neusten Artikel: Heide-Park Soltau – Vielleicht interessant für die Osterferien?

Foto: © Oleksandr Dibrova