VdK: Grundsicherung für Kinder soll steigen

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Immer mehr Kinder in Deutschland sind von Armut bedroht. Wie Eurostat berichtet, stieg deren Anzahl seit 2008 um 60.000 auf 1,85 Millionen an. Haushalte, in denen Armut droht, verfügen über weniger als sechzig Prozent des durchschnittlichen Einkommens in der Bundesrepublik. Nicht nur Familien, sondern insbesondere Alleinerziehende sind hiervon betroffen. Der Sozialverband VdK reagiert auf die neuen Zahlen mit einer klaren Forderung. Lesen Sie auch: Folgen von Kinderarmut

Anpassung der Grundsicherung für Kinder

Der VdK verlangt nun von der Politik, Kinder in Bezug auf die Grundsicherung besser zu stellen. Das bedeutet, dass sich die bislang geltenden Regelsätze laut der Experten nicht mit der Realität vereinbaren lassen und dringend nach oben korrigiert werden müssen. Kinder und Jugendliche, die von Hart IV leben müssen, können sonst nicht alters- und bedarfsgerecht versorgt werden, was zahlreiche Konsequenzen nach sich zieht.

Armut kann schlimme Folgen haben

Von Armut betroffene Kinder sind in zahllosen Lebensbereichen benachteiligt. So ist es vielen Eltern mit schwachem Einkommen nicht möglich, sie mit passender Kleidung, gesunden Lebensmitteln und angemessener Freizeitbildung zu versorgen. Schlechte Leistungen in der Schule, Übergewicht und andere gesundheitliche Schwierigkeiten sind die Konsequenz. Abgesehen hiervon fällt es vielen armen Kindern schwer, soziale Akzeptanz zu finden, denn sie werden häufig ausgegrenzt. Um das zu verhindern, fordern viele Experten bereit seit Langem optimierte Finanzhilfen speziell für die junge Generation. Lesen Sie auch: Kinderzuschlag bei Kindergeld

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