Glauben oder nicht? Was, wenn das Kind an Christkind und Co. zweifelt?

Gibt es den Weihnachtsmann wirklich?

Deko für die Weihnachtstage
Foto: © Picture-Factory

Heute geht es in unserem Familien Blog um den Weihnachtsmann!
Irgendwann im Leben eines Kindes ist ein Punkt erreicht, an dem der Glaube an Christkind oder Weihnachtsmann ins Wanken gerät. Vielleicht waren die Päckchen im Keller ausschlaggebend für die (berechtigten) Zweifel. Vielleicht aber auch die Erzählungen von Freunden, die den Glauben schon etwas länger aufgegeben haben. In jedem Fall sollten Eltern auf die Fragen ihrer Kinder so behutsam wie möglich reagieren.

Fantasie ist richtig und wichtig

Der Gedanke daran, dass eine Fantasiefigur die Geschenke bringt, bildet das Herzstück klassischer Weihnachts-Romantik. Auch für Kinder sind Rentierschlitten, Engel, Wichtel-Werkstätten und Co. eine riesige Fantasiewelt, in der sich viel Inspiration für eigene Geschichten und Träume bietet. Den Glauben nehmen sollten Eltern ihren Kindern daher nicht. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Kinder auch mit zehn Jahren noch fest an den Weihnachtsmann glauben.

Auch Ehrlichkeit darf nicht zu kurz kommen

Kommt dann jedoch der Moment, in dem das eigene Kind beginnt, Nachforschungen anzustellen und seine Eltern nach der tatsächlichen Existenz von Weihnachtsmann und Christkind fragt, ist Ehrlichkeit wichtig. Mit der Tür ins Haus fallen müssen Eltern jedoch nicht. Eine galante Lösung ist es, dem eigenen Kind zu sagen, dass die Fantasiefiguren genau so lange existieren, wie es an sie glauben will. Und will es das nicht, kümmern sich Mama und Papa um die Geschenke. Auf diese Weise haben Kinder die Entscheidung über Glauben oder nicht selbst in der Hand.

Und allen Kindern, die noch daran glauben, sollte man morgen das Warten auf den Weihnachtsmann verkürzen. Denn so ein Tag kann ganz schön lang sein…. ;-)

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