Für Oma und Opa: Papst führt Gedenktag ein

Welttag der Großeltern und Alten im Juli

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Foto: © Zerbor

Dass unsere Gesellschaft aus mehreren Generationen besteht, dürfte kaum überraschen. Vom Baby bis zu den Urgroßeltern kann eine Familie bis zu 100 Jahre umspannen. Gesellschaftlich gesehen geraten jedoch besonders die Alten häufig in Vergessenheit. Altersarmut, seltene Anrufe der Kinder und ausbleibende Besuche können einsam machen. Nicht zuletzt aus diesem Grund regt Papst Franziskus nun dazu an, einen neuen Gedenktag zu feiern. Lesen Sie auch unseren Artikel Einsam sein macht krank

Im Juli geht es künftig um die Großeltern

Der „Welttag der Großeltern und Alten“ soll in Zukunft dann gefeiert werden, wenn die Chancen auf schönes Wetter gut stehen. Kein fixes Datum, sondern stets den vierten Sonntag im Juli schlägt der Papst hierfür vor. Wie genau der Tag begangen werden soll, bleibt dabei aber offen. Papst Franziskus machte jedoch eindrücklich darauf aufmerksam, wie wichtig eine gute Verbindung zwischen Enkeln und Großeltern ist.

Generationen können einander guttun

Auch die Wissenschaft zeigt immer wieder auf, dass die alte Generation von regen Kontakten zu jungen Menschen profitieren kann. Für Großeltern, die regelmäßig ihre Enkel betreuen, winkt nicht selten eine bessere körperliche als auch mentale Gesundheit. Zweifellos also sollten Familien im besten Fall nicht nur an einem Tag im Juli zusammenkommen, sondern den Kontakt regelmäßig halten. Aktuell aber sollte dieser Plan zum Schutz der Alten auf die Zeit nach der Coronakrise verlegt werden. Ideal ist natürlich das Wohnen im Mehrgenerationenhaus. Hier können sich jung und alt immer helfen.