Fridays for Future: Ende September sollen alle streiken

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Eltern jugendlicher Söhne und Töchter haben sicherlich schon etwas von Fridays for Future gehört. Die Bewegung, an deren internationaler Spitze die Aktivistin Greta Thunberg steht, hat sich auch in Deutschland vergrößert und etabliert. Hier ist es vor allem Luisa Neubauer, die die Rolle des Sprachrohrs übernimmt. Sie und einige andere rufen nun zum weltweiten Generalstreik auf. Dieses Mal sollen alle mitmachen.

Gemeinsam ein Zeichen setzen

Bei den aktuellen Fridays for Future Demonstrationen nehmen je nach Ort und Zeit tausende Menschen teil. Die Aktivisten jedoch wünschen sich eine noch breitere Gruppe von Menschen und rufen für den 20. September 2019 zum dritten globalen Klimastreik auf. Die Arbeit niederlegen und auf die Straße gehen sollen an diesem Tag Unternehmer, Arbeitnehmer, Lehrer, Eltern, Großeltern und all jene, denen der Erhalt eines gesunden Klimas am Herzen liegt.

Wie ist das mit der Schule?

Wollen Eltern streiken, nehmen sie sich in der Regel einen Tag frei. Schüler und Schülerinnen jedoch haben es nicht ganz so leicht und müssen den Klimastreik wörtlich nehmen. Wer nicht zur Schule geht, fehlt unter Umständen unentschuldigt. Der Umgang mit den freitäglichen Demonstrationen gestaltet sich dabei sehr unterschiedlich. Manche Schulen erlauben das Fernbleiben im Hinblick auf die „gute Sache“, während wiederum andere mit Strafen drohen. Sinnvoll ist es jedoch stets, das Gespräch zu suchen und vorab um Unterstützung zu bitten.
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