Förderung: Mehr Geld für arme Familien

Starke-Familien-Gesetz

Zeitung mit Nachrichten
Foto: © Zerbor

Von Armut bedrohte Kinder und Familien gibt es auch in Deutschland. (Kinderarmut in Deutschland) Die Politik will nun etwas gegen diese Entwicklung tun und hat das Familien-Gesetz verabschiedet. Verantwortlich für die kommenden Veränderungen sind Arbeitsminister Hubertus Heil und die Familienministerin Franziska Giffey. Welche Neuerungen aber stehen an?

Mehr Geld in verschiedenen Bereichen

Das Familien-Gesetz sieht ab dem ersten Juli eine Erhöhung des Kinderzuschlages für all jene vor, die über ein Einkommen von weniger als 2.000 Euro (brutto) verfügen. Der Höchstbetrag pro Monat steigt auf 185 Euro. Alleinerziehende erhalten ebenfalls Kinderzuschlag, nun jedoch nicht mehr unter Anrechnung des gesamten Unterhaltes. Wer Kinderzuschlag bekommt, ist darüber hinaus von den Gebühren für Kindertagesstätten befreit. Hinzu kommt die Erhöhung des Schulstarterpakets auf 150 Euro für jedes Kind. Einen Eigenanteil, der bislang für Verpflegung in der Schule und den öffentlichen Nahverkehr gezahlt werden musste, wird es ebenfalls nicht mehr geben. (Zuschuss für den Schulbedarf)

Viel Geld für viele Kinder
Rund eine Milliarde Euro will der Bund für die Reform des Kinderzuschlages bis Ende 2021 ausgeben. Den Politikern ist es dabei wichtig, dass vor allem jene Familien profitieren, die auf Hilfe angewiesen sind. Wie das Familienministerium berichtet, handelt es sich dabei immerhin um etwa vier Millionen Kinder, deren Familien in finanzieller Bedrängnis leben. In der Politik wird jedoch auch weiterhin über die Möglichkeiten diskutiert. Einige Kritiker merken an, dass die Beantragung der Förderung noch immer zu bürokratisch ausfällt.
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