Fit bleiben im Frühling: Familien und Bewegung

Bewegungsmangel im Lockdown vorbeugen

Familie macht gemeinsam Sport
Gemeinsame Bewegung tut gut - Symbolbild: © Kzenon

Kinderärzte und weitere Gesundheitsexperten warnten im Verlauf der Corona-Pandemie bereits häufiger. Kinder bewegen sich in Zeiten von Lockdowns und Schul- sowie Kitaschließungen deutlich weniger. Gewarnt wird nicht nur vor den direkten Folgen des Bewegungsmangels, sondern auch vor langfristigeren Problemen wie Übergewicht bei immer mehr Kindern und Jugendlichen. Um vorzubeugen, sollten Familien nun gemeinsam aktiv werden. Der Frühling bietet sich perfekt an.

Ein tägliches Schrittziel festlegen und zusammen erreichen

Papa sitzt im Home Office, Mama hütet ebenfalls den Schreibtisch und die Kinder sind mit Schulaufgaben oder neuen Medien beschäftigt. Die Realität vieler Familien lässt aktuell wenig Raum für abwechslungsreiche Aktivität übrig. Was jedoch möglich ist, um wenigstens etwas mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, sind tägliche Schrittziele. Wer ein Smartphone besitzt, kann einfach eine entsprechende Schrittzähler-App installieren. Ist das nicht möglich, genügt auch ein klassischer Schrittzähler für den Hosenbund. Mindestens 6.000 Schritte sollten dann am Abend von jedem Familienmitglied gesammelt worden sein. Möglich sind auch kleine Challenges, wer wohl die meisten Schritte in einer Woche schafft.

Auch möglich: Gemeinsam Sport treiben

In Familien, bei denen ein gewisser Aktivitätsgrad bereits zum Alltag gehört, kann auch zusätzlicher Sport eine sinnvolle Idee sein. Da Familienmitglieder selten alle gleich fit sind, sollte hier aber in jedem Fall ein Programm zusammengestellt werden, dass niemanden überfordert. Schön ist es beispielsweise, wenn Mama und Papa joggen, während die Kinder sie mit Fahrrad oder Tretroller begleiten. Auch gemeinsames Seilspringen, Inlineskaten oder Wandern bringen Familien auf Trab. Mehr Tipps zum Thema Familiensport