Fieser Kater nach Silvester: ein Anti-Kater -Frühstück hilft

Was hilft gegen den Kater am Morgen?

Feuerwerk
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Hoch die Tassen! Auf das neue Jahr! (Tipps für die Silvesterparty mit der Familie) Manche Silvesterpartys sind legendär, doch wer zum Jahreswechsel zu tief ins Glas geschaut hat, quält sich nicht selten am nächsten Morgen mit einem fiesen Kater. Kopfschmerzen, Durst, Übelkeit sowie Schwindel und totale Erschöpfung sind die Klassiker unter den Beschwerden am Tag danach. Doch warum bekommen wir eigentlich einen Kater?

Der Körper baut Alkohol nur langsam ab

Alkohol ist und bleibt ein Zellgift. Der menschliche Körper nimmt den Alkohol recht schnell auf. Doch der Abbau durch die Leber erfolgt nur mit rund 7 Gramm pro Stunde. Hinzu kommt, dass Alkohol dem Körper Wasser entzieht. Nur ca. 3 Glas Wein sorgen für einen Flüssigkeitsverlust von einem Liter. Nicht weniger Einfluss nehmen die zahlreichen Zusatzstoffe im Schnaps oder Wein. Hierbei gilt: Je preiswerter das alkoholische Getränk, desto mehr Beistoffe sind oft enthalten.

Ein solides Katerfrühstück

Der Rollmops, Bratkartoffeln oder Heringssalat sind nicht ohne Grund beliebte Energielieferanten für den Alkoholabbau und damit die Bekämpfung des Katers. Zum einen braucht der Körper Energie, daher ist eine kräftige Brühe oder ein Rührei mit Speck durchaus sinnvoll. Der Appetit auf Saures fördert zudem die Zufuhr von Flüssigkeit. Hat man am Silvesterabend zu tief ins Glas geschaut, hilft nur noch: Trinken, trinken, trinken. Tee, Saftschorlen oder Mineralwasser und Brühe wirken der Dehydrierung durch den Alkohol entgegen. Kaffee enthält Koffein und unterstütz die Nierentätigkeit. Bei einem flauen Magen, bleibt man jedoch lieber bei Tee.

Fazit: Gehaltvolle Speisen wie Rollmops, Eier und Speck liefern die nötige Energie für den Alkoholabbau. Sehr viel Flüssigkeit gleicht die Dehydrierung nach und nach wieder aus. Und da es immer etwas zu feiern gibt: Zu jedem Glas eines alkoholischen Getränks sollte in Zukunft ein Glas Wasser oder Saftschorle getrunken werden. Dadurch verwandelt sich der böse Kater am Tag danach in ein harmloseres Kätzchen.

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