Familienfest: Die schönsten Weihnachtsbräuche zum Ausprobieren

Weihnachtsbräuche kurz vorgestellt

Weihnachtsgebäck und Weihnachtsdeko
Foto: © Swetlana Wall

Das Weihnachtsfest wird in vielen Familien auf traditionelle Weise gefeiert. Nicht fehlen dürfen hier Details wie stimmungsvolle Weihnachtslieder, der reich geschmückte Tannenbaum und der Besuch der Weihnachtsmesse am Heiligen Abend. Oft jedoch fühlt sich das Fest trotz aller Tradition etwas „verstaubt“ an und lässt Platz für innovative Ideen. Um Weihnachten im Kreise der Familie einige frische Aspekte angedeihen zu lassen, lohnt sich ein Blick auf spannende Traditionen aus aller Welt. (Weihnachten in der Familie)

Von Gurken und Mandeln

Kommt die Familie an Weihnachten zusammen, spielen Dankbarkeit und Glück eine wichtige Rolle. Immerhin ist es keine Selbstverständlichkeit, dass alle Familienmitglieder gesund sind und das Fest gemeinsam genießen können. Auch steht der Jahreswechsel kurz bevor und etwas „Extra-Glück“ kann da nicht schaden.

Diesen Grundgedanken aufgreifen können Familien mit „Risalamande“, einem dänischen Traditionsdessert. Hier gibt es nach dem Weihnachtsessen Milchreis mit heißen Kirschen. In der großen Schüssel wird eine ganze Mandel versteckt und wer diese findet, bekommt ein kleines Zusatzgeschenk.

Ganz ähnlich funktioniert auch ein us-amerikanischer Brauch. Eine Christbaumkugel in Essiggurkenform wird am Baum aufgehängt und die ganze Familie muss sie suchen. Nur das Familienmitglied, das die Gurke zuerst entdeckt hat, darf sich glücklich schätzen und erhält auch hier ein kleines Präsent.

Neue Bräuche rund um den Baum

Der Baum im Zentrum steht auch in Norwegen. Hier jedoch setzt sich die Familie nicht andächtig vor die geschmückte Tanne, sondern ehrt sie mit einem Tanz. Hierfür fassen sich alle Familienmitglieder an den Händen und tanzen um den Baum, während Weihnachtslieder gesungen werden. Vor allem mit kleineren Kindern macht dieser Brauch viel Spaß.

Und ist am Nachmittag vor der Bescherung noch etwas Zeit, kann die Familie beim „Lüttenweihnachten“ auch den Tieren im Wald etwas Gutes tun. Ein Baum im Wald wird hierfür mit kleinen (und natürlich artgerechten) Leckereien geschmückt. Der Vorteil hierbei liegt nicht nur darin, Gutes zu tun. Immerhin kommt beim Spaziergang auch gesunde Bewegung nicht zu kurz. Außerdem verkürzt es den Kindern das Warten auf den Weihnachtsmann.

Foto: © Swetlana Wall

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