Erststimme und Zweitstimme: Wie erkläre ich’s meinem Kind?

Kindern die Wahl erklären

Bundestagswahl 2017
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Am 24. September 2017 wird es im politischen Deutschland wieder interessant. Ob per Briefwahl oder an der Wahlurne vor Ort: Bald schon entscheidet sich, welche Parteien in der nächsten Legislaturperiode die Nase vorn haben werden. Auch Kinder interessieren sich für das Thema. Vor allem der Sinn von Erst- und Zweitstimme ist ein Punkt, den Eltern leicht mit einem Vergleich erklären können.

Klassenlehrer werden per Erststimme gewählt

Sie selbst stellen in diesem Vergleich alle Schüler einer Grundschule dar. Jeder Schüler darf eine Erst- und eine Zweitstimme abgeben. Hierbei gilt jede Klasse als Wahlkreis, in dem sich verschiedene Menschen als Klassenlehrer bereithalten. Die abgegebenen Erststimmen entscheiden darüber, welcher Lehrer für die Klasse zuständig sein und im Lehrerzimmer, dem Bundestag, mit entscheiden darf.

Der Bundeskanzler ist der Schuldirektor

Die Hälfte aller Plätze im Lehrerzimmer bestehen also aus den gewählten Klassenlehrern. Die andere Hälfte jedoch werden von der Zweitstimme beeinflusst. Hier gibt es Lehrer, die unterschiedlichen Parteien oder auch Farben angehören. Je nach dem, wie viele Kinder für rote, gelbe, grüne oder schwarze Lehrer gestimmt haben, werden die restlichen Plätze aufgefüllt. Erst dann findet die Wahl des Bundeskanzlers statt, der im Vergleich als Schuldirektor gilt. Alle Klassenlehrer und auch die dazugekommenen Lehrer unterschiedlicher Farben entscheiden, wer an ihrer Spitze stehen darf.

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