Schneeglöckchen – erste Frühlingsgrüße

Schneeglöckchen im Garten

Schneeglöckchen im Garten
Foto: © ccke

Kleine weiße Blüten recken überall ihre Köpfe aus der Erde: Schneeglöckchen läuten langsam das Ende des Winters ein. Die zarten Frühjahrsboten kämpfen sich sogar durch eine leichte Schneedecke hindurch. Mehr als 800 verschiedene Sorten des weißen filigranen Zwiebelgewächses existieren dank Züchtungen weltweit. Wer mag, kann sich die Zwiebeln wunderbar auf dem Balkon oder außen auf dem Fensterstock in einen Blumentopf setzen.

Frühlingsgrüße im Topf

Wachsen im heimischen Garten viele Zwiebeln des Galanthus nivalis, können sie ohne großen Aufwand in einem netten Pflanzgefäß auf der Terrasse, im Balkonkasten oder dem Fensterbrett ein neues Zuhause finden. Die Blütenglocken öffnen sich bei Sonnenschein und zeigen ihre dezente charakteristische grüne Zeichnung. Alternativ bieten zahlreiche Supermärkte, Discounter oder Gärtnereien die Schneeglöckchen in Töpfen an. Mit etwas Moos ringsherum verziert, sind Schneeglöckchen ein willkommener Frühlingsgruß, der auf wärmere Temperaturen hoffen lässt.

Die Zwiebeln in den Garten setzen

Sind die zarten Glöckchen verblüht, müssen die Zwiebeln deswegen nicht in der Mülltonne oder auf dem Kompost landen. Durch ihre grünen Blätter sammeln die Schneeglöckchen wieder Kraft. Bei wärmeren Temperaturen dürfen sie dann ins Freie gesetzt werden – sozusagen als Vorrat für den nächsten Winter. Wer mehr der weißen Frühblüher im Folgejahr wünscht, setzt im Herbst einige Zwiebeln 5 – 7 cm tief in die Erde. Dann erfreuen sie neben der Hauseingangstür, im Gemeinschaftsgarten oder neben dem Spielplatz auch andere Menschen.

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