Eltern und erwachsene Kinder haben häufig ein gutes Verhältnis

Mutter und erwachsener Sohn schauen sich Fotos an
Eltern und erwachsene Kinder haben oft ein gutes Verhältnis - Symbolbild: © Syda Productions - stock.adobe. com

Sind die eigenen Kinder noch jung, denken viele Mütter und Väter darüber nach, wie es wohl in der Zukunft werden wird. Ob Sohn oder Tochter dann mit gutem Gefühl an ihre Eltern denken, ob sie ihnen dankbar sind, oder ob die Beziehung irgendwann einmal abkühlt. Wie eine Umfrage von YouGov zeigt, scheint das gute Verhältnis in Deutschland auch später stabil zu sein. Viel eher haben Eltern dann ein Problem mit den Schwiegerkindern. Lesen Sie dazu: Problemzone Schwiegereltern

Die meisten pflegen eine gute Beziehung

Von fünf Befragten in einem Alter von 18 bis 69 Jahren gaben vier an, ein gutes Verhältnis zu mindestens einem Elternteil gehabt zu haben oder noch zu haben. Maßgeblich für die Einschätzung der Teilnehmer war dabei jener Elternteil, zu dem die engere Beziehung gepflegt wurde. Insgesamt befragten die Verantwortlichen 2.029 Menschen zu diesem Thema.

Dankbarkeit und Werte für die Zukunft

79 Prozent der Befragten sagten, sie empfänden Dankbarkeit, 74 Prozent bejahten die Aussage, ihre Eltern seien immer für sie da gewesen. Auch interessant war die Tatsache, dass jeweils 73 Prozent der Befragten ihre Eltern als prägend für den eigenen moralischen Kompass und somit auch für die Weitergabe von Werten an die eigenen Kinder waren. Zeitgleich waren sich rund fünfzig Prozent der Teilnehmer einig: Sie sind als Eltern noch fähiger, als ihre eigenen es waren. Lesen Sie auch: Verschiedene Erziehungsstile im Überblick

Verschiedene Familienmodelle werden immer besser akzeptiert

77 % der Befragten stimmten zu, dass für die Entwicklung der Kinder eine gemeinsame Erziehung von Mutter UND Vater wichtig ist. Allerdings hängt die Präferenz des Familienmodells stark von der Werteorientierung der Befragten ab. Im eher konservativen Milieu wird das traditionelle Modell bevorzugt, im eher modernen Milieu werden auch andere Familienformen befürwortet. Die Mitte der Gesellschaft ist noch sehr gespalten. So ist es beispielsweise oft noch die Sache der Frau in Elternzeit zu gehen. Der Anteil der Männer, die zumindest einen Teil der Elternzeit übernehmen steigt aber.

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