Dänemark: Urlauber müssen auf ihre Kinder achten

Strandkörbe auf dem Sandstrand
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Ein Strandurlaub stellt die Krönung der alljährlichen Sommerferien dar. Nicht alle Urlauber zieht es jedoch gen Süden. Viele Familien wissen Dänemarks Vorzüge als Urlaubsland zu schätzen, weswegen es an den Stränden auf Inseln und dem Festland durchaus voll werden kann. Problemlos ist das nicht immer, wie nun ein Aufruf der dänischen Rettungsschwimmer beweist.

Verloren am Strand

Konkret bezieht sich die Rettungsschwimmer-Organisation „TrygFonden Kystlivredning“ auf einen kürzlichen Vorfall: Acht Kinder aus Deutschland waren an einem Strand auf Rømø plötzlich nicht mehr auffindbar. Eine großangelegte Suche war nötig, um sie wieder mit ihren Eltern zu vereinen. Das große Touristenaufkommen an den Stränden im westlichen Dänemark stimmt die Rettungsschwimmer aufgrund solcher Zwischenfälle nur teilweise froh. Daher rief Organisationsleiter Serup Jensby deutsche Eltern nun dazu auf, ihre Kinder im Blick zu behalten. (Tipps für das Baden mit Kindern)

Ablenkungen stellen ein Problem dar

Warum Kinder an dänischen Stränden immer öfter alleine umherlaufen oder weiter entfernt von ihren Eltern unterwegs sind, ist eine interessante Frage. Sie beantwortet „TrygFonden Kystlivredning“ direkt: Oft sind Mütter und Väter am Strand mit ihren Smartphones beschäftigt und achten nicht mehr darauf, was ihre Kinder tun. Um folgenreiche Zwischenfälle oder gar Ertrinkungen zu vermeiden, sollten Eltern das Gerät daher besser in der Tasche lassen und sich auf den Urlaub mit ihren Kindern konzentrieren. Mehr zum Thema Handysucht der Eltern