Corona-Auszeit: Wer den günstigen Urlaub in Anspruch nehmen kann

Familie nimmt eine Corona Auszeit
Was ist eine Corona Auszeit? - Symbolbild: ©Halfpoint - stock.adobe. com

Die Corona Pandemie hat viele Menschen privat auf vielfältige Weise getroffen. Nicht nur der fehlende Kontakt zu Freunden und geschlossene Kitas sowie Schulen waren ein Problem. Auch mussten einige Menschen plötzlich mit weniger Geld zurechtkommen, was Existenzängste auf den Plan treten ließ. Einen gewissen Ausgleich könnte nun die „Corona-Auszeit“ bieten.

Was ist die „Corona-Auszeit“?

Bei der „Corona-Auszeit“ handelt es sich um ein Programm der Bundesregierung, welches Familien dabei unterstützen soll, sich einen Urlaub leisten zu können. Insgesamt wurde hierfür ein Budget von rund fünfzig Millionen Euro eingeplant, welches bis zum Ende des Jahres 2022 bereitstehen soll.
Die Wahl haben Familien außerdem: Insgesamt gibt es 63 Ferienstätten für Familien mit einer gemeinnützigen Ausrichtung, welche am Programm teilnehmen. Die Auszeit selbst darf bis zu sieben Nächte dauern. Die Rechnung für den Urlaub übernimmt größtenteils der Staat. Lediglich zehn Prozent müssen Familien selbst aufbringen. Anreise, Abreise und zusätzliche Kosten sind nicht inbegriffen. Weitere Tipps für den Familienurlaub

Wer ist förderberechtigt?

Wichtig zu wissen ist: Nicht jede Familie kann die Auszeit in Anspruch nehmen. Das ist vor allem deshalb der Fall, weil das Fördergeld all jenen zugutekommen soll, die es am dringendsten benötigen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung Voraussetzungen festgelegt, die für die Bewilligung notwendig sind.
Die wichtigste Voraussetzung: Förderberechtigt sind Familien nur dann, wenn ihr Einkommen inklusive Kindergeld, Unterhalt und weiterer Nebeneinkünfte unter einer vom Bund festgelegten Grenze liegt. Welcher Grenzwert für die eigene Familie gilt, ist abhängig von der Anzahl und dem Alter der Kinder.
Eine weitere Voraussetzung ist, dass Familien nur dann die Corona-Auszeit in Anspruch nehmen dürfen, wenn sie einen Hauptwohnsitz in Deutschland vorweisen können und Anspruch auf Kindergeld haben. Weitere Informationen rund um die Auszeit und die Einkommensgrenzen erhalten Familien bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung.