Umweltbundesamt: Chemikalien und Kinder

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Dass sich in unserer Umwelt heutzutage viele bedenkliche Stoffe finden lassen, ist kein Geheimnis. Wie sehr diese Stoffe uns jedoch beeinflussen oder gar beeinträchtigen können, bleibt häufig offen. Das Umweltbundesamt hat nun bei rund 2.500 Kindern sowie Jugendlichen genauer hingesehen – und berichtet Besorgniserregendes.

Die Belastung ist weit verbreitet

Im Rahmen von Untersuchungen des Urins prüften die Experten, inwiefern die Probanden Chemikalien ausscheiden. Im Ergebnis zeigte sich, dass in nahezu jeder Urinprobe bedenkliche Stoffe gefunden wurden. Diese wirken entweder allergen, oder stehen unter Verdacht, allergieauslösend zu wirken. Auch die Experten sind überrascht angesichts der doch hohen Anzahl positiver Proben und ziehen Schlüsse. So scheint es nahezu nicht möglich zu sein, riskante Stoffe zu meiden. Auch sei es problematisch, dass über das Zusammenwirken der einzelnen Substanzen im Körper noch nichts bekannt ist.

Handlungsempfehlungen: Schwer zu sagen

Potenziell allergieauslösende Stoffe sind vielfältig. Sie stecken in Kleidung, Spielwaren, Schulmaterialien, Schuhen und Möbeln. Wer ihnen konsequent aus dem Weg gehen will, muss sich folglich extrem einschränken. Spätestens an der Tür zu Kita oder Schule werden die persönlichen Pläne dann ohnehin zunichte gemacht. Daher empfiehlt es sich zwar, auf möglichst schadstoffarme Produkte zu achten, viel wichtiger aber ist es, Hersteller in die Pflicht zu nehmen und auf strenge Höchstwerte zu setzen.
Lesen Sie auch: Kindersicherer Haushalt – So gestalten Sie die Wohnung kindersicher

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*