Advent, Advent – ein Lichtlein brennt…

Brauch des Adventkranzes

Utensilien für einen Adventskranz
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… erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier – dann steht das Christkind vor der Tür! Untrennbar mit der Adventszeit verbunden sind liebevoll geschmückte Adventskränze. Vier Kerzen stehen stellvertretend für die vier Sonntage vor Weihnachten. Dieser liebevolle Brauch bringt nicht nur Kinder in vorfestliche Freude. Jeden Sonntag wird eine Kerze mehr angezündet. Brennen alle vier – steht Weihnachten unmittelbar bevor!

„Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent!“

Die zahllosen deutschen Weihnachtslieder erwecken den Anschein, als sei der Adventskranz schon viele Jahrhunderte in unseren Wohnzimmern zu finden. Doch entstanden ist der Brauch erst im 19. Jahrhundert. Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern hängte im Jahre 1839 nachweislich den ersten Adventskranz in einer Waisenschule für arme Kinder auf. Damals zierten noch 23 Kerzen einen Kranz aus Holz. Täglich wurde eine mehr angezündet. So zeigten die Kerzen den Kindern, wann das Weihnachtsfest beginnt. Später kamen noch Tannenzweige als Symbol für das Leben hinzu. Im Rahmen der Arbeit der Diakone wurde der Adventskranz in ganz Deutschland verbreitet, allerdings nur noch mit 4 Kerzen.

„Tannengrün zum Kranz gewunden, rote Bänder dran gebunden…“

Heute zieren die Adventskränze die Küchen- und Stubentische vieler Familien. Auch als hängender Kranz findet der Brauch großen Anklang. Nicht immer wird er mit grünen Tannenzweigen geschmückt. Auch wiederverwendbare Modelle aus Weide geflochten oder Holz gefertigt liegen im Trend. Ob modern oder traditionell: Der Kerzenschein des Adventskranzes bringt Vorfreude, Besinnlichkeit und festliche Stimmung in Familien.
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