Am 5. Mai ist Hebammentag: Auf Schulen wartet das Aus

Ausbildung zur Hebamme ändert sich

Kuscheltiere zum Hebammentag
Wie sich die Ausbildung zur Hebamme ändert - Foto: © Sandra Thiele

Etwa 25.000 Hebammen und Geburtshelfer gibt es in Deutschland. Sie alle machen bereits seit geraumer Zeit auf die besonderen Herausforderungen ihres Berufsstandes aufmerksam und betonen dabei vor allem die immer teureren Versicherungen. Für Hebammen selbst ändert sich in wenigen Jahren auch der Weg in den Job. Aktuell befindet sich die Ausbildung in einer Übergangsphase, welche jedoch schon bald endet. Lesen Sie auch: Was machen Hebammen?

Hebammentag: Diese Helfer sind unverzichtbar

Keine Frage: Eine Geburt ohne Hebamme können sich viele Eltern nicht vorstellen. Nicht nur während das Baby zur Welt kommt, sind helfende Hände gefragt, denn Hebammen unterstützen Familien auch vor der Geburt und bei der Nachsorge. Hierfür sind umfangreiches Wissen und viel Einfühlungsvermögen notwendig. Es lohnt sich daher, am 5. Mai für den Erhalt der Berufsgruppe einzustehen und sich über die besonderen Hürden zu informieren. Oft gibt es anlässlich dieses Tages besondere Informationsangebote und Petitionen.

Ausbildung: Bis Ende 2022 noch in der Schule

Bislang lernten angehende Hebammen in eigens für ihre Ausbildung eingerichteten Schulen. Dies jedoch ändert sich schon bald. Noch bis Ende 2022 ist es den Hebammenschulen erlaubt, weitere Ausbildungsgänge zu starten. Ab 2023 dann führt der Weg in den Job für Hebammen und Geburtshelfer nur noch über ein entsprechendes Studium. Ob dies in Zukunft etwas an der Anzahl verfügbarer Hebammen in Deutschland ändern wird, bleibt abzuwarten.
Denken Sie auch an den Muttertag! Dieser ist am Sonntag, den 09. Mai!