2017: Familien sollen finanziell entlastet werden

Geldscheine
Foto: © Coloures-pic

Über finanzielle Probleme, mit denen Familien in Deutschland zu kämpfen haben, wird auch in der Politik immer wieder diskutiert. Vor allem die Unterstützung seitens der Bundesregierung wurde in den vergangenen Monaten und Jahren häufiger bemängelt. Abhilfe schaffen soll nun ein stattlicher Etat von 9,5 Milliarden Euro, das dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im kommenden Jahr zu Verfügung stehen wird. Die Bundesfamilienministerin gibt sich angesichts dieser hohen Summe optimistisch und verspricht Familien eine bessere Zukunft.

Elterngeld, Kinderzuschlag und Co.

Die beiden Leistungen Elterngeld und Elterngeld-Plus sollen auch im nächsten Jahr als wichtige Grundpfeiler der Familienpolitik bestehen bleiben. Etwa 6,4 Milliarden Euro will der Bund hierfür ausgeben. Die Investitionen in diesem Bereich steigen vor allem, weil auch die Geburtenrate in Deutschland einen langsamen Aufwärtstrend zeigt.

Auch der Kinderzuschlag für arbeitende Eltern mit zu geringem Einkommen soll 2017 auf 170 Euro erhöht werden. Vor allen Dingen alleinerziehenden Müttern will der Bund hiermit helfen, die monatlichen Kosten tragen zu können. In diesen Zusammenhang wird das Ministerium außerdem 446 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung investieren. Auch das Kindergeld wird um zwei Euro steigen.

Die Vereinbarkeit im Zentrum

Dass immer mehr Eltern arbeiten gehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, will das Ministerium weiterhin unterstützen. Arbeitenden Eltern soll durch die erhöhten Zuschläge ein bessere Auskommen ermöglicht werden, während auch die Suche nach einem Betreuungsplatz erleichtert wird. So soll es 2017 nicht nur für Paare, sondern auch für Alleinerziehende möglich sein, neben der Kindererziehung einer Arbeit nachzugehen und so für die Familie zu sorgen.

Foto: © Coloures-pic

Lesenswerte Artikel in unserem Familienportal: