Welches Brautkleid?

Brautpaar am Leuchtturm
Welches Brautkleid soll es sein? - Foto: © Halfpoint


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Das richtige Brautkleid zum richtigen Mann

Es ist die wichtigste Kleiderwahl des Lebens. "Drum suche, wer sich ewig bindet" gilt nicht nur für den Lebenspartner, es gilt auch für das Brautkleid.

Wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass man im Leben einen Oscar oder den Nobelpreis überreicht bekommt, dann wird man niemals wieder so im Mittelpunkt stehen, wie am Tag der Eheschließung. Falls das noch nicht Grund genug ist, um sehr sorgfältig das Brautkleid auszusuchen, dann kommen hier noch zwei mehr: 1. Es schadet nichts, auch als verheiratete Frau dem Bräutigam zu gefallen. 2. Es werden Fotos gemacht, die man sich später immer wieder anschauen muss.

Die Suche nach dem perfekten Brautkleid

Doch Spaß beiseite. Die Suche nach dem Brautkleid ist eine der wichtigsten Hochzeitsvorbereitungen überhaupt, und es gibt dabei viel zu bedenken. Das Allerwichtigste vorweg: Bei der Wahl des Hochzeitskleides sollten sich Frauen auf ihr eigenes Urteilsvermögen und auf den Rat von Experten verlassen. Selbst, wenn sie es noch so gut meinen und noch so ehrlich sind: Mütter, Schwestern, Tanten und selbst Freundinnen sind eher schlechte Beraterinnen. Das hat nichts mit ihrem Geschmack zu tun. Aber sie alle haben ein bestimmtes Bild von der Braut und werden alles daransetzen, dass sie auch an ihrem Hochzeitstag diesem Bild entspricht. Das kann, muss aber nicht unbedingt zum Vorteil der Braut sein.

Brautkleid-Profis dagegen - seien es Designer, Schneider oder Fachverkäufer - betrachten die heiratswillige Frau völlig unvoreingenommen. Sie nehmen ihren Typ und ihre Proportionen wahr; sie wissen, was zu einer Hochsteckfrisur oder zu wallenden Locken passt. Sie können aus den vielleicht vagen Vorstellungen der Braut genau das heraushören, was sie tatsächlich sagen will. Und sie können schließlich das Ganze auch noch dem Budget anpassen, das der Frau zur Verfügung steht. All das können Familienmitglieder und Freundinnen nicht - Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel.

Tipps für Hochzeitskleider

Ein Brautkleid soll natürlich zunächst einmal einfach umwerfend schön aussehen. Aber es muss noch mehr können. In ihrem perfekten Hochzeitskleid übersteht die Braut den Tag so bequem, dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Damit das der Fall ist, muss das Kleid ohne Fehl und Tadel sitzen. Da ein Brautkleid in der Mehrzahl aller Fälle von der Stange gekauft - also nicht maßgeschneidert wird - muss genug Zeit da sein, um eventuelle Änderungen vornehmen zu können. Die Länge zum Beispiel muss fast in hundert Prozent der Fälle angeglichen werden. Die Hersteller schneidern die Kleider extralang - einerseits, um auch große Frauen zufriedenstellen zu können, andererseits, um genug Luft für hohe Absätze zu haben.

Apropos: Wer vorhat, den ganzen Tag im Hochzeitskleid auf den Beinen zu sein, der sollte möglichst bequeme Brautschuhe tragen. Hilfreich wäre es, wenn sie bereits mit zur Anprobe des Brautkleides kämen. Auch, wenn das nicht der Fall ist: Zumindest die Höhe des Absatzes sollte spätestens dann feststehen.

Neben einem möglichst vorteilhaften und typgerechten Schnitt ist auch die Farbe des Brautkleides ein Thema. Traditionell kommt natürlich nur ein weißes oder ein cremefarbenes Kleid infrage. Grundsätzlich aber kann man auch in anderen Farben heiraten. Problematisch wird lediglich die Farbe Schwarz empfunden. Sie erinnert doch allzu sehr an das Witwentum. Und dafür gibt es wohl keinen unpassenderen Tag als den Tag der Hochzeit.

Stand: 13.12.2018

Wo kann man ein Brautkleid kaufen?

Welche Hochzeitskleider gibt es?

  • Kurze Brautkleider
  • Brautkleider A-Linie
  • Trägerlose Brautkleider
  • Meerjungfrau Brautkleid
  • Rotes / Blaues Brautkleid

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