Werdender Vater - Infos und Tipps

Ein werdender Vater mit seiner Partnerin
Viele werdende Väter freuen sich, haben aber
auch Ängste - Foto: © epics


Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel:

Ängste werdender Väter

Die Veränderung, die die Geburt eines Kindes - vor allem des ersten - mit sich bringt, kann im Vorhinein nur schwer abgeschätzt werden. Die Schwangerschaft selbst birgt schon einige Abweichungen des alltäglichen Lebens. Grundsätzlich dreht sich einmal alles um die Frau, die werdende Mutter. Schließlich hat sie oft mit Übelkeit, schweren Beinen, Müdigkeit, Schwindel oder Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Doch auch der werdende Vater macht eine entscheidende Phase durch. Plötzlich wird er in den Hintergrund gedrängt, oftmals mit seinen Sorgen, ob er wohl ein guter Vater sein wird und ob es finanziell überhaupt leistbar ist, allein gelassen.

Ängste in den ersten Monaten der Schwangerschaft

Bei der Frau sind äußerlich noch kaum Anzeichen erkennbar, die auf ein im Bauch heran wachsendes Kind hindeuten lassen. Außer der morgendlichen Übelkeit der werdenden Mutter, die nur unschwer zu verbergen ist, und der ständigen Suche nach Anerkennung und Aufmerksamkeit, ist es für den zukünftigen Papa meist noch nicht ganz nachvollziehbar, was im Körper seiner Partnerin vor sich geht und warum sie in der einen Minute Himmel hoch jauchzt und in der nächsten einfach nur still in der Ecke sitzt und nachdenkt oder plötzlich heult. Hier finden werdende Väter weitere Informationen über die Frühschwangerschaft

Ängste wegen der finanziellen Absicherung

So sehr ein Mann auch ein Baby möchte und sich auf das Kind freut, umso mehr plagt ihn zudem noch der Gedanke, ob er genügend finanzielle Mittel aufbringen kann um dann eine Familie zu ernähren. Plötzlich wird er zum Alleinverdiener. Kindergeld und Elterngeld sind meist nur eine kleine Finanzspritze.

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Freude werdender Väter - Erste Tritte des ungeborenen Babys

Erstmals spürt auch der werdende Vater Tritte des Ungeborenen ganz deutlich, wenn er die Hand auf den Bauch seiner Partnerin legt. Plötzlich wird ihm klar, dass es nicht nur ein Traum ist, sondern ein Kind, dessen Vater er sein wird, im Bauch seiner Frau heranwächst. Es tun sich Gefühle auf, die er so noch nicht kannte. Auch Ultraschalluntersuchungen bringen die Schwangerschaft und Veränderungen des Babys dem Mann näher. Er sieht auf dem Bildschirm ganz deutliche Bewegungen, der Herzschlag ist laut zu hören. Freude strahlt aus seinen Augen. Erstmals hat er wirklich begriffen, dass es nicht nur Einbildung war, nicht nur eine Laune der Frau. Er beginnt sich in seine Partnerin hinein zu fühlen und die Schwangerschaft zu verstehen. Der Schwangerschaftsbauch zeigt sich nun auch schon und somit kann es sich um keinen Irrtum mehr handeln.

Ängste in den letzten Monaten der Schwangerschaft

Das Baby wird bald kommen! Die Vorfreude ist groß, doch sind noch einige Besorgungen zu machen: Babyklamotten müssen gekauft, das Kinderzimmer muss eingerichtet und ein passender Name für das Kind soll gefunden werden. Es ist schon ein seltsames Gefühl einem anderen Menschen einen Namen zu geben, den er sein ganzes Leben tragen wird. Was gefällt dem Paar? Wird das Kind auch gut mit diesem Namen zurecht kommen?
Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Auch der zukünftige Papa versinkt gegen Ende der Schwangerschaft ständig in Träume und Zukunftsphantasien, wie er mit dem Kind spielen und sich beschäftigen wird. Fragen, ob es ihn wohl als Vater lieb haben wird, tun sich auf. Doch meist sind diese Ängste unbegründet, denn wer seinem Kind Liebe schenkt wird auch Liebe ernten. Ein Zitat aus Indien heißt so schön "Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe."
Sollte der Vater bei der Geburt dabei sein?
Text: B. H.

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