Am Tisch mit den Großen zu essen - das lieben schon die Kleinsten. Ein Baby Hochstuhl ermöglicht es ihnen auf die gleiche Höhe wie die Erwachsenen zu kommen und so ihre Mahlzeiten in der Gemeinschaft einzunehmen. Etwa mit einem halben Jahr, wenn das Baby selbständig sitzen kann, kommt die Frage auf den Tisch, welcher Hochstuhl für den Nachwuchs der Beste ist. Er soll gut verarbeitet und lange zu verwenden sein und natürlich spielt auch das Design eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Der wohl beliebteste unter den Hochstühlen ist der so genannte Treppenhochstuhl. Bei dieser Variante lassen sich sowohl das Sitzbrett als auch das Brettchen für die Füße beliebig in der Höhe verstellen. Ein kleines Tischchen ermöglicht es Babys an ihren Teller zu gelangen - dieses kann, wenn das Kind älter ist und selbst an den großen Tisch heranreicht, abgenommen werden. Die meisten Treppenhochstühle sind ohne Armlehnen. Das hat den großen Vorteil, dass diese Hochstühle bis weit über die Babyzeit hinaus zum Einsatz kommen können. Kommt Ihr Kind in die Schule, so kann es diese Art von Hochstuhl genauso gut als Schreibtischstuhl weiterverwenden.
Eine ganz andere Variante der Hochstühle ist der Kombihochstuhl. Dieser setzt sich aus einem Tisch und einen Stuhl zusammen, welche aufeinander gesteckt einen Hochstuhl ergeben. Bei Bedarf können beide Teile auseinander genommen werden und so entsteht eine eigene Tisch-Stuhl-Kombination für Ihren Nachwuchs. Hier kann Ihr Kind dann basteln oder malen. Ein Nachteil dieser Hochstühle ist der relativ hohe Platzbedarf, wenn man ihn an den großen Tisch stellen möchte.
Nun zum Baby Hochstuhl mit Schalensitz. Dieser Hochstuhl ist aus Metall und Kunststoff gefertigt und kommt ganz praktisch auf 4 kleinen Rollen daher. Somit ist er sehr flexibel einsetzbar und leicht von einem Ort zum anderen geschoben. Eine in der Neigung verstellbare,
weich gepolsterte Rückenlehne lässt den Hochstuhl zu einer gemütlichen Sitzgelegenheit werden. Auch diese Variante ist mit einem kleinen, abnehmbaren Tisch versehen.
Neben diesen Modellen hält der Fachhandel noch eine weiter Art von Hochstühlen bereit: die Tischsitze. Diese werden ganz einfach an dem normalen Esstisch festgeschraubt. Für den täglichen Einsatz sind diese Sitze nicht zu empfehlen, aber auf Reisen leisten sie oft gute Dienste.
Achten Sie beim Kauf eines Hochstuhles darauf, dass Sie Ihren Nachwuchs darin anschnallen können. Die meisten Hochstühle sind mit einem Gurtsystem ausgerüstet. Dieses sollte leicht zu verstellen sein und aus einem abwaschbaren Material bestehen. Warum das so wichtig ist werden Sie merken, wenn die erste Ladung Möhrenbrei darauf landet. Ist Ihr Kind im Hochstuhl sehr unruhig und neigt dazu, darin herumzuturnen, so besteht natürlich eine erhöhte Unfallgefahr. Manche ältere Kinder sind zudem in der Lage sich aus den vorhandenen Gurten ganz leicht zu befreien. Hier sollten Sie den Kauf eines eigenen Gurtsystems überlegen, welches als Zubehör im Handel erhältlich ist.
Als weiteres Zubehör zu fast allen Hochstühlen werden praktische Sitzverkleinerer angeboten. Einen Sitzverkleinerer benötigen Sie, wenn Ihr Baby zwar schon alleine sitzen kann, jedoch der Sitzplatz im Hochstuhl noch zu groß für es ist. Jeder Hersteller hat hier seine eigenen Sitzverkleinerer und Sie tun gut daran, wenn Sie Hochstuhl und Sitzverkleinerer von ein und derselben Firma erwerben.
Egal ob der von Ihnen auserwählte Hochstuhl aus Holz oder aus einer Kombination aus Metall und Kunststoff besteht - ganz wichtig ist eine hochwertige Verarbeitung aller Einzelteile. Achten Sie darauf, dass es keine scharfen Ecken oder Kanten gibt, an denen sich Ihr Kind verletzen kann. Vorhandene Schraubverbindungen sollten in regelmäßigen Abständen auf ihren festen Sitz überprüft werden.
Und zum Schluss noch eine Bitte. Auch wenn die Verlockung noch so groß ist: verwenden Sie den Hochstuhl erst dann, wenn sich Ihr Kind von allein in die sitzende Position begeben kann. Sie schaden Ihrem Baby damit, wenn Sie es im Hochstuhl platzieren und mit Kissen fixieren, obwohl es noch gar nicht von allein sitzen kann.
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