Babyschwimmen - aktive Bewegung im warmen Nass

Mutter und Kind beim Babyschwimmen
Babyschwimmen macht auch den Eltern Spaß
Foto: © Andre Bonn - Noch ein Foto: Baby badet


Inhaltsverzeichnis dieses Artikel:

Babys waren vor ihrer Geburt neun Monate im Fruchtwasser sicher und geborgen aufgehoben. Wen wundert es also, dass die meisten Säuglinge sich im Wasser pudelwohl fühlen. Es gibt nahezu in allen Großstädten Angebote für Babyschwimmkurse. Obwohl der Begriff "Schwimmen" eher eine Irreführung ist. Vielmehr soll das Ziel sein, sie mit dem Wasser vertraut zu machen. Die meisten Babys genießen die die sanften Bewegungen und die Leichtigkeit im Wasser unter der Obhut ihrer Eltern. Schwimmen im eigentlichen Sinn können sie natürlich nicht.

Ab wann ist Babyschwimmen sinnvoll?

Wann Sie einen Kurs besuchen wollen, hängt im Wesentlichen vom Angebot Ihres Wohnortes ab. Im Regelfall bieten Schwimmbäder, große Kliniken, Wellnesszentren oder Hotels verschiedene Kurse an. Die ganz frühen "Schwimmer" starten bereits mit fünf Wochen, andere erst mit bis zu vier Monaten. Wofür Sie sich auch entscheiden, wägen Sie vorher ab, ob es auch das Richtige für Sie und Ihr Baby ist. Denn so ein Kurs kann durchaus eine anstrengende Angelegenheit werden. Alles einpacken, die Anfahrt, sich und das Baby umziehen, der Kurs selbst und das Ganze noch einmal auf dem Heimweg. Außerdem genießen zwar die Babys das Wasser, es kostet sie jedoch auch viel Energie. Daher sind sie oft hungrig, müde und unausgeglichen nach dem Badespaß. Stillen oder füttern Sie das Baby ruhig nach Ihrem Kurs. Lassen Sie es danach schlafen. Es braucht die Ruhe. Selten leiden Babys unter gereizter Haut aufgrund des Chlorwassers in den Hallenbädern. Die Eltern von unter Neurodermitis leidenden Kindern können ein Lied davon singen.

Das sollten Sie beachten

Suchen Sie sich ein Schwimmbad aus, welches auch nach außen einen sauberen und gepflegten Eindruck macht. Die Diskussion, ob Babyschwimmen das Infektionsrisiko erhöht, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Unter den standardisierten hygienischen Bedingungen sollte das keine Probleme für Ihren Liebling bringen.

Das Becken darf nicht tiefer als 1,4 m bis 1,5 m sein. Eine Wassertemperatur unter 32 Grad Celsius ist unangenehm und lässt Ihr Kind schnell auskühlen und frieren. Tun Sie Ihrem Baby etwas Gutes und achten Sie auf Temperaturen zwischen 32 Grad Celsius und 34 Grad Celsius. Im Handel erhältlich sind Schwimmwindeln in verschiedenen Größen. Meistens verlangen die Schwimmbäder gar keine Windel. Es reicht häufig aus, Ihrem Kind ein leichtes Baumwollhöschen anzuziehen. Dies saugt sich im Wasser nicht voll und Ihr Baby wird in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt und kann lustig planschen. Lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden. Es wird Ihnen sehr schnell deutlich machen, wie intensiv es am Kurs teilnehmen möchte.

Der Babyschwimmkurs

Bei einem Babyschwimmkurs wird Ihnen von einem erfahren Lehrer die Technik vermittelt, Ihr Kind im Wasser sicher zu bewegen und zu halten. Die Haut wird durch die sanften Bewegungen im warmen Nass massiert. Durch den Wasserwiderstand wird der Aufbau der Muskulatur Ihres Babys unterstützt.

Das Gelingen Ihres Kurses hängt durchaus auch von der Tagesform Ihres Babys ab. Gönnen Sie sich und Ihrem Liebling also lieber die Ruhe, wenn abzusehen ist, dass es eher ein Nörgeltag als ein spaßiges Badevergnügen wird.
Text: C. D.

[ Zum Seitenanfang ]

Weitere Themen: