Hausputz - mit Eimer und Lappen zu einem sauberen Heim

Eine Frau mit Putzmitteln
Mit der richtigen Ausstattung ist das Putzen gar nicht so
schlimm - Foto: © detailblick

Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel:

Tipps für den Hausputz

Wer möchte sich nicht in seinen eigenen vier Wänden wohl fühlen? Eine behagliche Umgebung trägt maßgeblich dazu bei, dass es uns gut geht und wir nach getaner Arbeit gern nach Hause kommen. Doch so richtig wohl fühlen kann man sich nur, wenn die Wohnung sauber ist und man nicht im Dreck und Chaos zu ersticken droht. Wohl für die meisten von uns ist der Hausputz eine lästige Angelegenheit, die es eben regelmäßig zu erledigen gilt. Die wenigsten Menschen haben Spaß an dieser Art der Freizeitgestaltung und finden darin so etwas wie Entspannung.

Für alle Hausputzmuffel gilt: Ärmel hochkrempeln und anfangen!

Es nützt ja doch nichts, denn je länger man diese unliebsame Aufgabe vor sich her schiebt, desto mehr gibt es am Ende zu tun. Mit ein wenig Planung und Organisation lässt sich jedoch der Hausputz gut auf die Reihe bekommen. Es ist wirklich wichtig, dabei systematisch vorzugehen, denn sonst besteht die Gefahr, dass Sie verschiedene Arbeitsschritte mehrmals tun müssen.

Als erstes: Aufräumen

Um gründlich putzen zu können ist es von Vorteil, wenn Sie davor die Wohnung aufräumen. Stehen einem ständig Dinge im Weg herum, so ist man schnell geneigt, nur drum herum zu putzen oder bestimmte Bereiche der Wohnung auszusparen. Ist der Weg frei für Lappen, Staubsauger und Wischmopp, so überlegen Sie sich, wie Sie genau vorgehen wollen. Generell gibt es zwei Möglichkeiten, um die Wohnung in frischem Glanz erstrahlen zu lassen. Sie können entweder Zimmer für Zimmer komplett putzen, oder aber sie führen jeweils einen Arbeitsgang (z.B. Staubwischen) zuerst in allen Zimmern durch, ehe Sie den nächsten Schritt angehen. Beide Varianten sind praktikabel, wobei natürlich auch Ihre vorhandene Zeit mit darüber entscheidet, welche Vorgehensweise Sie wählen.

Von oben nach unten putzen

Beim Hausputz gibt es eine eiserne Regel, und die lautet: immer von oben nach unten putzen! Das heißt: zuerst werden Schränke, Regale, Lampen und Arbeitsplatten von Staub und Schmutz befreit, bevor es am Boden den Dreck an den Kragen geht. Wer zuerst saugt und danach die Schränke vom Staub erlöst, der kann anschließend gleich wieder saugen (wir erinnern uns: systematisch vorgehen!). Ist einmal nicht so viel Zeit, so kann in den Wohnräumen die feuchte Reinigung von glatten Böden, wie Laminat, Parkett oder Fließen, auch einmal vertagt werden. Den gröbsten Schmutz entfernt der Staubsauger und schon sieht die Wohnung auf den ersten Blick wieder einladend aus.

Haushalt putzen - Küche und Bad besonders gründlich reinigen

Etwas gründlicher sollten Sie jedoch in Bad und Küche vorgehen. Hier ist die feuchte Bodenreinigung Pflicht. Wenn Kinder im Haus sind, so passiert es oft, dass beim Toilettengang mal etwas daneben geht. Und in der Küche spritzt schnell einmal beim Kochen und Backen etwas aus Topf oder Pfanne. Wer hier bei der Hausarbeit schludert, der tritt den Dreck nur in der ganzen Wohnung breit und tut sich damit am Ende selbst keinen Gefallen.

Wieviel Reiniger braucht man?

Putzwütige Hausfrauen und Hausmänner stellen sich oft die Frage, ob die vielen unterschiedlichen Spezialreiniger, welche im Handel angeboten werden, überhaupt notwendig sind oder ob auch beim Hausputz manchmal weniger einfach mehr ist. Über die Antwort scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf dieses und jenes Gel oder Wässerchen, während andere mit ihrer Flasche Essigreiniger die gesamte Wohnung putzen. Die Erfahrung hat jedenfalls gezeigt, dass dem mechanischen Akt der Reinigung mehr Bedeutung zukommt als dem Reinigungsmittel selbst. Will heißen: stark verschmutzte Stellen - besonders im Bad - kommt man nur durch gründliches Wischen, Reiben und Schrubben bei.

Die Grundausstattung für den Hausputz

Doch welche Arbeitsmittel braucht man, um die Wohnung zu reinigen und auf welche kann man getrost verzichten? Nun, zur Grundausstattung gehören in jedem Fall:

  • Wischeimer (am besten 10-Liter)
  • Schrubber
  • Staubsauger
  • Kehrschaufel und Handfeger
  • Staubtuch (fusselfrei)
  • Staubwedel (für diese netten Spinnweben in den Zimmerecken)
  • Fensterleder
  • diverse Wischlappen (Microfaser)
Der Alleskönner-Wischmopp, bei dem man sich nicht mal die Hände nass macht, darf dagegen ruhig im Supermarkt stehen bleiben. OK, manche Putzteufel mögen solch einen Schnickschnack, aber prinzipiell bekommt man auch mit dem guten alten Schrubber nebst Eimer die Wohnung gewischt.

Wie oft sollte man den Haushalt putzen?

Der Durchschnitts-Haushalt bedarf einmal wöchentlich einer Grundreinigung. Bei Bedarf wird zwischenzeitig gesaugt und auch die Toilette und die Waschbecken sollten je nach Verschmutzungsgrad häufiger gereinigt werden. Fenster werden in der Regel aller 2-3 Monate geputzt und meist zweimal im Jahr steht der Großputz auf dem Plan. Natürlich muss jede Familie ganz individuell schauen, in welchem Abstand welche Reinigungsarbeiten erledigt werden müssen. Leben Kinder und/oder Haustiere in der Wohnung, so muss deutlich häufiger zu den Putzutensilien gegriffen werden als in einem Single-Haushalt.

So haben Sie Spaß am Putzen

Und noch ein Tipp zum Schluss: mit Musik geht alles besser - auch der Hausputz! Also legen Sie eine schöne CD ein und machen Sie das Beste draus! Und nach getaner Arbeit gönnen Sie sich einen schönen Blumenstrauß - dieser kommt in einer sauberen Wohnung nämlich besonders gut zur Geltung!
Text: K. L.

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