In einer Welt, in der von allen nur noch Selbstsicherheit und Stärke erwartet wird, da scheinen Ängste überhaupt keinen Platz mehr zu haben. Und doch gehören sie zum Leben genauso wie
Kleinkinder haben oft Angst vor Fremden
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alle anderen Gefühle auch. Und Angst spielt unter den Gefühlen eine ganz wichtige Rolle. Sie mahnt uns, vorsichtig zu sein und hilft uns, unsere Grenzen zu erkennen. Wir können erst dann mutig sein, wenn wir Angst erlebt und sie überwunden haben. Und in vielen Situationen wie etwa im Straßenverkehr, schützt uns die Angst vor möglichen Gefahren.
Kinder können vieles mit ihrem Verstand noch gar nicht erfassen und ängstigen sich demzufolge deutlich mehr als erwachsene Menschen. Aus Sicht von uns Großen erscheinen natürlich viele ihrer Ängste überzogen oder völlig unbegründet. Und doch sind sie da und für die Kleinen ganz real. Eltern und andere Bezugspersonen stehen nicht selten den kindlichen Ängsten hilflos gegenüber und wissen einfach nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen. Wie kann man ein Kind in einer Angstsituation stärken? Sind Ängste hausgemacht? Woran erkennt man den Unterschied zwischen normalen Ängsten und einer Angststörung? Dieses Thema wirft viele Fragen auf und konfrontiert uns nicht selten mit unserer eigenen Lebensgeschichte.