Zeitmanagement lernen und Stress vermeiden

Frau denkt über ihr Zeitmanagement nach
Das richtige Zeitmanagement ist wichtig
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Die Zeit richtig einteilen

Die Zeit ist unser wertvollstes Gut und kann durch nichts ersetzt werden.

Zeit ist vielleicht die demokratischste Sache der Welt, denn wir haben alle gleich viel davon, so heißt es. Aber wer kennt die Situation nicht, dass die Zeit einfach vorn und hinten nicht reicht und eigentlich immer schneller zu vergehen scheint. Eine gute Zeiteinteilung ist daher unumgänglich, wenn nicht die Lebensqualität oder Arbeitsergebnisse darunter leiden sollen.

Warum eine gute Zeiteinteilung so wichtig ist

Zeitmanagement sorgt nicht nur für eine gute Zeiteinteilung, sondern auch für eine gute Strukturierung der Arbeit. Es soll dabei helfen, mehr aus dem eigenen Leben zu machen. Eine größere Zufriedenheit sowie eine perfekte Balance zwischen Beruf und Freizeit werden erreicht. Dabei ist es von größter Wichtigkeit, dass man Zeit für sich selbst hat. Wer sich Zeit für sich selbst nimmt, sammelt neue Energien, um die eigene Batterie aufzuladen. Fühlt man sich auf Dauer überlastet und überarbeitet, sind die Reserven bald erschöpft. Das Resultat: Erschöpftheit, Gereiztheit oder sogar Ausgebranntsein. Um dem vorzubeugen, sollte man sich rechtzeitig darüber Gedanken machen, wie man die eigene Zeit am besten nutzen kann.
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Zeitmanagement lernen - Erste Schritte

Als erstes sollte man sich überlegen, womit der eigene 24-Stunden-Tag überhaupt ausgefüllt ist. Womit verbringt man eigentlich seine Zeit? Um das herauszufinden empfiehlt es sich, in einem Notizblock oder in einer Excel-Tabelle alle Dinge aufzuschreiben, die man tut. Nur das wird einem helfen, die eigene Zeitplanung neu auszurichten. Wahrscheinlich entdeckt man dabei die einen oder anderen Aktivitäten, die richtige Zeitfresser sind und auf die man eigentlich gut verzichten könnte. Als nächstes könnte man eine Prioritätenliste erstellen. Am besten man schreibt alle Aufgaben, die anstehen auf eine To-Do-Liste auf. Wichtige Dinge sollten dabei ganz oben anstehen, weniger wichtige oder unwichtige ganz unten. Dabei sollte die eigene Leistungsfähigkeit bzw. der eigene Biorhythmus mit berücksichtigt werden. Manche sind in den Morgenstunden zu Höchstleistungen bereit, manche kommen erst am Abend so richtig in die Gänge. Die Tätigkeitsliste sollte darauf abgestimmt werden.

Lernen zu delegieren

Ob zu Hause oder im Beruf: Lernen Sie zu delegieren! Zu Hause können Hausarbeiten ohne weiteres von Kindern im entsprechenden Alter oder vom Ehepartner übernommen werden, auch eine Mutter und Hausfrau braucht ihre Auszeiten. Das gleiche gilt im Beruf: Viele scheuen sich davor, Aufträge an Kollegen zu delegieren. Eventuell haben Kollegen auf bestimmten Gebieten Stärken, wo es einem selbst vielleicht mangelt. Man kann auch durchaus einmal nein sagen, wenn es darum geht Aufträge anzunehmen, denen man sich nicht gewachsen fühlt.

Zu wenig Zeit zu haben, ist eine der Hauptursachen für negativen Stress. Mit dem richtigen Zeitmanagement schafft man es erfolgreich, mehr Arbeit in weniger Zeit zu schaffen und dabei trotzdem erfolgreich zu sein. Die Folge davon ist, dass man wesentlich mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben wie Familie, Hobbies oder einfach für Dinge, die Spaß machen, hat.
Text: T. V. / Stand: 16.02.2017

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