Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres - wer möchte sich da schon mit großen oder kleinen Wehwehchen und Beschwerden herumärgern?! Mit einer wohldurchdachten Reiseapotheke, die in jeden Koffer passt, kann man sich auf (fast) alle Eventualitäten einstellen. Trotzdem sollte man sich vor der Reise informieren, ob es eine Apotheke oder einen Arzt vor Ort gibt - nur für alle Fälle.
Wohin soll denn die Reise gehen?
Entscheidend für den Inhalt ist natürlich das Reiseziel. Im Zusammenhang mit der Jahreszeit, bisherigen Erfahrungen und dem eigenen Gesundheitszustand entstehen ganz individuelle Bedürfnisse. Familienurlauber mit Kindern werden von anderen Kümmernissen geplagt als Trekkingreisende und Bergsteiger; der Urlaub unter tropischer Sonne birgt eventuell Risiken, die auf einer Eismeerkreuzfahrt völlig ausgeschlossen sind. Neben einigen "Basics" sollte also jede Reiseapotheke auch eine Art Spezialausrüstung beherbergen. Dann steht einem gesunden und entspannten Ferienvergnügen nichts mehr im Wege.
Unentbehrlich in der Reiseapotheke für Kinder
Keinesfalls fehlen dürfen Verbandmaterial, Binden, Pflaster, Desinfektionsmittel, eine Notfalldecke, eine Schere, eine Pinzette, ein Fieberthermometer (möglichst nicht aus Glas) und Kühl- bzw. Wärmeakkus, bestenfalls mit Gel befüllt. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, darf diese natürlich ebenfalls nicht vergessen. Ein gut verträgliches Schmerzmittel, eventuell homöopathische Arzneien gegen Reisekrankheit und verdauungsregulierende Medikamente gegen Durchfall, Verstopfung und Sodbrennen sorgen für zusätzliche Sicherheit.
Für Sonnenanbeter
Wer im Urlaub ungetrübt die Freuden des Sonnenbadens genießen will, muss sich vor den gefährlichen Strahlungen schützen. Neben einer guten Sonnenbrille mit UV-Schutz kann man
nicht auf Sonnencreme oder -lotion mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor verzichten. Falls man es doch einmal etwas übertreibt, helfen kühlende Sonnenbrandsprays mit Panthenol. Besondere Vorsicht gilt bei Sonnenallergien oder sonnenbedingten Hautirritationen - Salben mit Hydrocortison sorgen hier für Linderung. Prinzipiell sollte man die aggressive Mittagssonne meiden.
Bei Sportverletzungen
Auch passionierte Wanderer, Kletterer oder Mountainbiker müssen sich manchmal mit Blasen, Prellungen oder Schürfwunden herumärgern. Blasenpflaster mit Gelpolsterung gehören also unbedingt mit auf die Tour, ebenso wie wärmende Sportsalben, die schnell Verspannungen lösen. Silberhaltige Hautcremes fördern den Heilungsprozess bei Oberflächenwunden, Wundsalben lassen aufgeriebene Rötungen über Nacht verschwinden.
Reiseapotheke für Kinder
Kinder kränkeln auch im Urlaub schnell einmal ohne schwerwiegenden Grund. Schmerzstillende, fiebersenkende Säfte helfen sofort über ein kleines Tief hinweg. Gegen Insektenstiche helfen natürlich auch aufgeschnittene Zwiebeln, aber wer hat die schon immer dabei? Kühlende Salben, die den Juckreiz stillen, passen hingegen in jede Handtasche. Wer herpesanfällig ist, sollte unbedingt ein virenhemmendes Medikament einpacken; sind Besuche in Hallen- oder Schwimmbädern geplant, gehört ein Mittel gegen Fuß- und Nagelpilz ins Gepäck. Wer ganz sicher sein will, packt zusätzlich noch Halsschmerztabletten, Hustensaft, Nasenspray und Kreislaufarzneien ein - das lohnt sich aber nur bei längeren Reisen.
Urlaub auf dem Bauernhof
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Richtig verhüten
Die meisten Menschen, die sexuell aktiv sind, setzen sich mit dem Thema der Empfängnisverhütung auseinander. Möchte man sich nicht ungeplant mit einer Schwangerschaft konfrontiert sehen, kann man eine von vielen mehr oder weniger sicheren Verhütungsmethoden wählen. Für welche man sich letztendlich entscheidet, hängt ganz vom persönlichen Empfinden, den Nebenwirkungen, der Handhabung und der Dauer der Wirkung der entsprechenden Methode ab.
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