Wie kann man Geld sparen im Alltag? Wer gut mit Geld umgehen kann, ist immer im Vorteil. Vor allem dann, wenn der Gürtel mal
Sparschwein
Geld sparen ist gar nicht schwer
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wieder enger geschnallt werden muss. Dabei darf man sinnvoll praktizierte Sparsamkeit durchaus als cleveres Hobby betreiben, und die Sache mit der nötigen entspannten Sportlichkeit angehen. Alles, was man dazu braucht, ist etwas Konsequenz, mit der die folgenden praxiserprobten Ratschläge umgesetzt werden sollen.

Alle Ausgaben aufschreiben
Ein Notizbüchlein, welches ständig mitgeführt wird, soll ab sofort jede und auch jede noch so geringe Ausgabe dokumentieren. Das hat gleich drei Vorteile auf einmal. Erstens ist das Niederschreiben müssen als solches oft schon Grund genug, von dem Kauf Abstand zu nehmen, wenn er nicht wirklich notwendig ist. Zweitens bekommt man dadurch bei wirklich unvermeidlichen Anschaffungen sehr schnell ein gutes Gespür für den tatsächlichen regulären persönlichen finanziellen Bedarf. Und drittens schiebt man damit unüberlegten Impulskäufen einen recht stabilen Riegel vor.

Nur mit Bargeld zahlen
Das fröhliche bunte Plastikkartengeld wird deshalb immer so schnell und sorglos ausgegeben, weil es an der Kasse psychologisch nicht wie echtes Geld wahrgenommen wird. Muss man
dagegen echte Geldscheine beim Bezahlen in die Hand nehmen, sieht es mit der gefühlten Wertigkeit schon deutlich realistischer aus. Deshalb lässt sich schon allein dadurch eine beträchtliche Menge Geld sparen, dass man die Scheckkarte aus dem Portemonnaie verbannt, und ab sofort nur noch mit Barem einkaufen geht. Dann überlegt man sich nämlich wirklich zweimal, ob eine gewisse Kaufentscheidung positiv oder doch lieber negativ ausfallen sollte.

Keine Schulden machen
Es klingt banal, ist aber die nackte Wahrheit: Geld, das man nicht hat, soll man auch nicht ausgeben. Wenn sich jeder an diesen klugen Rat halten würde, wären Kredithaie und Zinswucherer schon längst ausgestorben, und niemand würde sie vermissen. Darum gilt: Kredite, auch Dispokredite, wirklich nur dann aufnehmen, wenn es um eine lebensnotwendige Anschaffung oder um eine wirklich zukunftsträchtige Investition geht. Wer "auf Pump" in Urlaub fährt oder sich dem sinnlosen Shoppingrausch hingibt, handelt grob fahrlässig, und hat deshalb später auch kein Mitleid von jenen zu erwarten, die beizeiten klug gewirtschaftet haben.

Dem Staat kein Geld schenken
Das geflügelte Wort vom Wartesaal des großen Glücks, in dem jeder sitzt, der mit Lotto & Co. zockt, ist so nicht ganz korrekt. Denn tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, beim Glücksspiel auf eine fette Geldader zu stoßen, verschwindend gering. Der einzige, der beim Wetten und Tippen regelmäßig satte Gewinne einstreicht, ist der Staat. Daran sollte jeder denken, der sich sonst, und mit Recht, über die allgegenwärtigen "Nehmerqualitäten" des deutschen Fiskus aufregt. Keine Teilnahme an kostenpflichtigen Glücksspielen ist also gleichbedeutend damit, seine wenigen Euros nicht blauäugig auf dem Altar der unendlichen Unwahrscheinlichkeit zu opfern.

Freundschaft macht stark
So mancher hat sich schon dadurch in den finanziellen Ruin getrieben, dass er nach Außen einen Schein des Wohlstandes aufrecht erhalten wollte, dessen tatsächliches Feuer im
Geldbeutel schon längst erloschen war. Doch was treibt einen Menschen, der nicht allzu viel Geld übrig hat, dazu, sich Dinge zu kaufen, die er nicht braucht, nur um Menschen zu beeindrucken, die er eigentlich gar nicht mag? An dieser Stelle kann sich das Streben nach Statussymbolen fatal auswirken. Deshalb sollte man sich in mageren Jahren (und eigentlich auch sonst) nur mit solidarischen und freundlichen Menschen umgeben, die nicht auf den äußeren Reichtum, sondern auf die inneren Werte blicken. Im Kreise solcher verständnisvollen Freunde hat man es nämlich gar nicht nötig, hinsichtlich einer momentan angespannten finanziellen Lage zu lügen. Da darf man ehrlich sein, da darf man sich anvertrauen. Und wenn es dann irgendwann mal wieder pekuniär bergauf geht, ist immer noch Zeit genug, mal schick zusammen Essen zu gehen oder einen Schaufensterbummel zu unternehmen. Wenn man dann überhaupt noch Lust zu solch kostenintensiven und vergänglichen Vergnügungen verspürt.
Text: C. C.

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