Kinder müssen zur Schule gehen, um etwas zu lernen. So weit so gut. Viele Eltern können sich sicherlich noch an die eigene Schulzeit erinnern. So richtig viel Lust in die Schule zu gehen hatten wohl die wenigsten. Jetzt wissen wir als Eltern aber wie wichtig das Lernen ist und möchten natürlich, dass unsere Kids auch Spaß daran haben. Nur wie kann man die Kinder fürs Lernen begeistern? Das fängt schon mit der Schulausrüstung an. Lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden welcher Schulranzen gekauft wird. Ist dort eine Figur aus dem Lieblingsfilm drauf, ist Ihr Kind sicher stolz darauf und nimmt den Ranzen gern. Oder wie wäre es, wenn Sie am ersten Schultag gemeinsam mit Ihrem Kind einen Stundenplan basteln? Vielleicht schaut das Kind dann öfter mal drauf und vergisst nicht, dass ja morgen wieder Sportunterricht ist und es den Sportbeutel mitnehmen muss.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Elternarbeit in der Schule. Nun hat natürlich nicht jeder Zeit neben Arbeit und Familie auch noch in der Schule zu arbeiten. Es reicht schon, wenn Sie zum Beispiel mal als zusätzliche Begleitung an einem Ausflug teilnehmen. Das entlastet den Lehrer etwas und zeigt Ihrem Kind, dass Sie sich für das was in der Schule passiert interessieren. Natürlich sollten Sie auch die Termine für Elternabende oder Elternsprechtage wahrnehmen. Reden Sie abends mit Ihrem Kind über das was so in der Schule los war. Freuen Sie sich gemeinsam über gute Zensuren, sprechen aber auch über Probleme in der Schule.
Sie sehen auch wenn man schon jahrelang aus der Schule raus ist, irgendwann holt sie einen immer wieder ein…
Tagesarchive: Schule
Kinder und Lernen – Passt nicht zusammen?
Doch! Es kommt nur drauf an, ob man die Kinder fürs Lernen begeistern kann. Denn Kinder sind von Natur aus neugierig. Und genau diese Neugier sollte man ausnutzen, um die Kinder fürs Lernen zu begeistern. Natürlich hat jedes Kind so seine eigenen Interessen. Einer interessiert sich für die Natur, andere lesen lieber…. Natürlich versuchen die Lehrer und Erzieher immer den Unterricht interessant zu gestalten. Aber das kann eben nicht immer gelingen. Aber hier können Sie als Eltern nachhelfen. Gehen Sie mit Ihrem Kind zum Beispiel ab und zu mal ins Museum. In vielen Museen gibt es auch sogenannte Mit-Mach-Ecken. Dort können Kinder und Eltern selber einiges ausprobieren. Das macht vielen Kindern riesigen Spaß. Oder schenken Sie Ihrem Kind zu Weihnachten ein Lernspielzeug oder einen Lerncomputer. Da gibt es heutzutage schon sehr schöne Produkte. Liest Ihr Kind gerne, können Sie es vielleicht mit einem Buch zu einem Thema, das gerade in der Schule durchgenommen wird und mit dem es Schwierigkeiten hat, überraschen.
Sicher sind auch die Lehrer beim nächsten Elternsprechtag bereit mit Ihnen darüber zu sprechen wie Sie Ihr Kind fürs Lernen begeistern können.
Kinder auf den Schulweg vorbereiten
Schulweg: Mehr als Hunderttausend Unfälle pro Jahr
DAK rät zur intensiven Vorbereitung / Elterntaxi keine sinnvolle Alternative
Schüler leben gefährlich: Im vergangenen Jahr wurden der Schüler-Unfallversicherung rund 124.000 Unfälle gemeldet. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr um fast acht Prozent. Besonders gefährdet sind Schüler im Alter von neun bis 16 Jahren.
„Kinder sind heutzutage viel Lärm und Hektik auf dem Schulweg ausgesetzt“, sagt DAK-Ärztin Dr. Susanne Bleich. Sie sind von ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung aber noch nicht in der Lage, den Straßenverkehr vollständig zu überblicken und vorauszuschauen. Sie lassen sich zudem noch leicht ablenken.“
Gute Vorbereitung ist das A und O
Wichtig sei deshalb, Kinder gut vorzubereiten und sie mit dem Schulweg und der neuen Gegend vertraut zu machen. Erst, wenn sie diese und die damit verbundenen Verkehrsregeln sicher kennen, können sie auch alleine gehen. „Falls mehrere Wege zur Schule führen, sollte immer der sicherste gewählt werden, auch wenn er länger ist“, rät Dr. Bleich. Außerdem: Straßen nur an einer Ampel oder einem Zebrastreifen überqueren. „Am besten die Kinder finden sich in kleinen Gruppen zusammen und gehen gemeinsam. So werden sie auch nicht so leicht übersehen.“
Auch die Hektik am Morgen birgt Unfallgefahr. Dr. Bleich empfiehlt, früher als notwendig loszugehen und noch einen Zeitpuffer für den Weg zu haben. „Wer es eilig hat, macht Fehler.“
Multitasking beim Radfahren
Übrigens: Die häufigsten Unfälle passieren mit dem Fahrrad, die wenigsten mit dem Schulbus. „Gerade jüngere Kinder überfordert das Multitasking des Radfahrens noch“, so die DAK-Ärztin. „Erst ab der vierten Klasse, nach abgeschlossener Fahrradprüfung, sollten Kinder mit dem Rad zur Schule fahren.“
Für Schulanfänger ist das Elterntaxi zwar bequemer. Auf Dauer ist es aber eher hinderlich. „Denn die Kinder lernen nicht, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt“, weiß Dr. Bleich. „Besser ist es, sie direkt mit den Gefahren vertraut zu machen.“
Eine Pressemitteilung der DAK vom 16.08.2011
Mehr zum Thema Kinder auf den Schulweg vorbereiten bei Familie-und-Tipps.de:
- Schulanfänger auf den Schulweg vorbereiten
- Verkehrserziehung für Kinder
- Fahrrad fahren lernen
- Private Unfallversicherung für Kinder
Der Schulwechsel steht bevor
In wenigen Tagen – genauer gesagt ab dem 06.08. – sind in einigen Bundesländern die Sommerferien schon wieder vorbei. Sicher haben einige Kinder, denen nach den Ferien ein Schulwechsel bevor steht nun schon etwas Angst davor. Wenn Sie merken, dass Ihr Kind Angst vor dem Schulwechsel hat, sollten Sie ganz in Ruhe mit Ihrem Kind darüber reden. Was bereitet ihm Sorgen? Wovor fürchtet es sich? Meist sind die Kinder “nur” besorgt, weil sie dort niemanden kennen. Es fällt ihnen leichter, wenn ein Klassenkamerad in dieselbe Klasse kommt. Wenn Sie andere Eltern aus der Klasse Ihres Kindes kennen und wissen, dass deren Kinder auf dieselbe Schule wechseln, können Sie schon bei der Schulanmeldung fragen, ob es möglich ist die beiden Kinder in eine Klasse zu stecken.
Auch gibt es in vielen Schulen einen Tag der offenen Tür. Dieser findet meist schon einige Zeit vor den Sommerferien statt. An diesem Tag können Sie sich mit Ihrem Kind schon mal die neue Schule und das Schulgelände anschauen. Fragen Sie auch nach, ob die Schule einen Kennenlerntag veranstaltet bei dem sich die Kinder schon mal kennen lernen können und vielleicht auch schon erste Freundschaften entstehen.
Ganz wichtig ist bei einem Schulwechsel übrigens auch, dass sie mit Ihrem Kind über den neuen Schulweg sprechen. Am besten Sie gehen bzw. fahren (falls Ihr Kind nun mit dem Fahrrad zur Schule fährt) den Weg ein paar Mal zusammen. So können Sie Ihr Kind auf Gefahren hinweisen. (Mehr Tipps zum Thema Verkehrserziehung für Kinder)
Also kurz gesagt: Angst vor dem Schulwechsel muss keiner haben! Reagieren Sie als Eltern auf die ersten Anzeichen und zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie immer für es da sind.
Ideen für Einschulungsgeschenke
In wenigen Wochen werden wieder zahlreiche Kinder eingeschult. Die Vorbereitungen für die Einschulungsfeiern laufen in den meisten Familien jetzt auf Hochtouren. Da muss der Kuchen besorgt werden, der Schulranzen gekauft, Blumen bestellt und Einladungskarten verschickt werden. Aber bei all den Vorbereitungen darf man auf gar keinen Fall die Geschenke zur Einschulung vergessen! Klar, der Schulanfänger bekommt ja eigentlich schon mehr als genug mit dem Schulranzen inkl. Inhalt und der obligatorischen Zuckertüte. Aber welches Kind freut sich nicht über ein oder zwei Geschenke mehr?
Nun ist natürlich die Frage: Was schenke ich meinem Kind?
Kleinigkeiten wie Stifte, Süßigkeiten, Radiergummi, Schlüsselanhänger etc. kommen natürlich in die Zuckertüte. Aber wie wäre es mit einem schönen Lernspiel oder gar einer Lernkonsole? Wenn das Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren soll, ist natürlich ein neues Fahrrad auch ein schönes Geschenk. Möchte man nicht so viel Geld ausgeben, gibt es noch genügend kleine Spiele, Bücher oder auch Kuscheltiere, die Kindern eine Freude bereiten.
Zeugnisausgaben stehen kurz bevor – Kann man jetzt noch was an den Zensuren ändern?
In gut einem Monat beginnen in den ersten Bundesländern schon die Sommerferien. Vorher gibt es aber noch Zeugnisse. Sicher bangen auch in diesem Jahr wieder einige Schüler um ihre Versetzung. Was kann man jetzt noch tun, wenn man versetzungsgefährdet ist? Sicher nicht mehr viel. Denn die Lehrer werten ja die Leistungen des gesamten Schulhalbjahres. Nur wenn es jetzt auf der Kippe steht, ob man eine 2 oder eine 3 bekommt, kann man vielleicht durch eine aktivere Mitarbeit im Unterricht den Lehrer davon überzeugen, dass er einem doch die bessere Note gibt.
Ist es eigentlich so schlimm, wenn man mal sitzen bleibt? Nein, manchmal ist es sogar besser, wenn man ein Schuljahr nochmal wiederholt. Dann versteht man den Stoff bessert. Nur sollte dieses Sitzen bleiben eben nur einmal vorkommen.
Wenn Sie merken, dass Ihr Kind nun Angst vor dem Zeugnis bekommt, sollten Sie ganz in Ruhe mit ihm reden und ihm zeigen, dass Sie in jedem Fall für Ihr Kind da sind und ihm helfen.
Sollte Ihr Kind derzeit sehr hibbelig wegen der bevorstehenden Zeugnisausgabe sein, können Sie doch mal gemeinsam zu einem Aquafitness Kurs gehen. Dabei kann man sich im Wasser ordentlich auspowern und hat eine Menge Spaß.
Sind gute Noten wirklich so wichtig?
Wenn Kinder in der Schule eine gute Note bekommen haben, freuen Sie sich meist. Einige Kinder bekommen von ihren Eltern dann sogar eine Belohnung, meist in Form von Geld. Viele Eltern sind der Meinung, dass das die Kinder dazu animiert sich gut auf die Schule vorzubereiten und immer zu lernen. Bringen die Kids dann mal schlechte Noten nach Hause schimpfen die Eltern, weil das Kind sich nicht genug angestrengt hat.
Aber ist es nun wirklich so wichtig immer nur Einsen und max. Zweien zu bekommen? Natürlich sollten sich Kinder in der Schule anstrengen und so viel wie möglich lernen. Aber jedes Kind hat so seine eigenen Interessen. Einige Kinder sind beispielsweise in Deutsch und Englisch sehr gut, dafür in Mathe und den naturwissenschaftlichen Fächer eher schlecht. Kaum ein Kind bekommt wirklich in allen Fächern gute Noten. Das ist auch gar nicht notwendig. Fördern Sie Ihr Kind aber dennoch in allen Fächern. In Fächern, in denen Ihr Kind gut ist, können Sie ja den Wissensstand z.B. mit einem Ausflug ins Museum noch erweitern, in Fächern in denen Ihr Kind nicht so gute Noten hat, können Sie ihm beim Lernen helfen oder es zum Nachhilfe Unterricht begleiten.
Nur wenn das Kind Spaß am Lernen hat und auch merkt, dass Sie als Eltern immer für Ihr Kind da sind – egal welche Noten es nach Hause bringt – wird Ihr Kind sein Bestes geben und somit auch später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Jeder dritte Schüler leidet an depressiven Stimmungen
DAK-Studie: Schulstress und Leistungsdruck sorgen für Probleme
Sie fühlen sich allein, unverstanden oder antriebslos: Nach einer neuen DAK-Studie leidet fast jeder dritte Schüler unter depressiven Stimmungen. An Haupt- und Realschulen sind deutlich mehr Schüler als an Gymnasien betroffen.
Die Probleme der Jugendlichen hängen oft mit Schulstress und Leistungsdruck zusammen. Das zeigt eine aktuelle Befragung von fast 6.000 Jungen und Mädchen zwischen elf und 18 Jahren, die die Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der Krankenkasse an 25 Schulen in sieben Bundesländern durchgeführt hat.
Viele Betroffene in Hauptschulen
In der Studie geben 24 Prozent der Schüler an, „oft da zu sitzen und nichts tun zu wollen“. Jeder zehnte Befragte stimmt der Aussage zu „kein Mensch versteht mich“. Dabei steigt der Anteil der Schüler mit depressiven Stimmungen mit zunehmendem Alter stetig an – von 23 Prozent im 11. Lebensjahr auf 33 Prozent im 18. Lebensjahr. Der Anteil von Jungen und Mädchen ist bei den Betroffenen nahezu gleich. Allerdings sind die Probleme je nach Schulform sehr unterschiedlich. An Haupt- und Realschulen ist die Zahl der betroffenen Schüler mit 32 Prozent deutlich größer als an Gymnasien mit 24 Prozent. Bei Schülern mit Migrationshintergrund liegt der Anteil mit 36 Prozent besonders hoch.
„Bei Erwachsenen ist die Zahl der psychischen Erkrankungen in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen“, erklärt Dr. Cornelius Erbe, Leiter des DAK-Geschäftsbereiches Produktmanagement. „Die aktuelle Studie zeigt, dass die Probleme häufig schon im Schulalter beginnen.“ Es sei deshalb wichtig, die Lehrer für die Symptome von Schülern mit Auffälligkeiten zu sensibilisieren und offene Beratungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch gezielte Elternangebote zum Thema seien erforderlich.
Schulalltag macht Jugendlichen zu schaffen
Vielen Jugendlichen mit depressiven Stimmungen macht der Schulalltag zu schaffen. Die Betroffenen leiden deutlich häufiger unter einem
belastenden Klassenklima, unter starkem Leistungsdruck (43 Prozent) und Schulstress (23 Prozent) als ihre Mitschüler. Die Schüler sind auch doppelt so oft unzufrieden mit ihren Leistungen als die Jungen und Mädchen ohne Probleme. Nach den Ergebnissen der DAK-Studie schätzen die Jungen und Mädchen mit depressiven Stimmungen ihre Lebenskompetenz im Mittel als niedriger ein. 22 Prozent der Schüler mit depressiven Stimmungen schätzen ihre Lebenskompetenz niedrig ein im Vergleich zu lediglich 6 Prozent der Befragten ohne depressive Stimmungen. „Die Betroffenen verfügen häufiger über ungünstige Bewältigungsstrategien im Umgang mit Problemen“, erklärt Projektmanagerin Silke Rupprecht von der Leuphana Universität Lüneburg. „Mehr als doppelt so viele Jungen und Mädchen mit depressiven Stimmungen (37 Prozent) gehen Problemen lieber aus dem Weg, anstatt sie aktiv zu lösen – gegenüber 18 Prozent der Befragten ohne depressive Stimmungen.“ Das Vermeiden von Problemen könne aber zur Stabilisierung der psychischen Probleme beitragen.
Hilfsangebote für Schulen und Eltern
Gemeinsam mit anderen Experten empfehlen DAK und Leuphana Universität, gezielte Präventions- und Interventionsmaßnahmen durchzuführen. So könnte zum Beispiel über spezielle Förderprogramme bei Schülern mit depressiven Stimmungen die Lebenskompetenz verbessert werden. Ziel ist das Erlernen von kreativem Denken und der Fähigkeit, Probleme aktiv zu lösen. Ansatzpunkte für die Schulen können sein:
Fortbildungen und Beratung für Lehrer zum Thema depressive Störungen bei Schülern;
Kooperative Lernformen einsetzen, um die Verantwortungsübernahme zu stärken;
Elternabende und –angebote zum Thema psychische Störungen anbieten.
Betroffenen Eltern wird empfohlen:
Gefühle der Kinder akzeptieren und das Gespräch suchen;
Gleich bleibende Rituale in der Familie einführen, da sie Sicherheit geben und damit Stress vorbeugen;
Eigenständigkeit des Kindes fördern und gezielt loben;
Körperlichen Ausgleich der Kinder fördern.
Die aktuelle Studie „Depressive Stimmungen bei Schülern“ entstand im Rahmen der DAK-Initiative „Gemeinsam gesunde Schule entwickeln“. Dabei begleitet und berät die Leuphana Universität Lüneburg für die Krankenkasse bundesweit 30 Schulen, die sich für das dreijährige Projekt beworben haben. Die Gesundheitsziele werden von jeder Schule individuell festgelegt. Grundlage ist eine umfassende Befragung von Schülern, Lehrern und Eltern zum Schulalltag und Schulklima. An den Befragungen im Mai 2008, Mai 2009 und Mai 2010 haben sich insgesamt 5840 Schüler von neun Haupt-, Real- und Regionalen Schulen, drei Gesamtschulen, sieben Gymnasien und sechs Berufsschulen beteiligt.
Eine Pressemitteilung der DAK vom 28.04.2011
Packesel Schulkind: Richtiges Tragen erleichtert die Ranzen-Last
DAK warnt: Rückenschmerzen beginnen mit der Einschulung
Vollgepackte Ranzen machen Kindern das Leben schwer. Laut einer DAK-Umfrage unter Kinderärzten haben Rückenschmerzen beim Nachwuchs in den letzten zehn Jahren zugenommen. „Die Ranzen sind nicht nur voll, sondern werden oft falsch getragen“, sagt DAK-Arzt Dr. Jan Helfrich. „Gegen die vielen Hefte und Bücher ist wenig auszurichten. Aber man kann an der Tragetechnik arbeiten und den Rücken durch Sport stärken.“
Leichtgewichte bevorzugt
Das Eigengewicht des Ranzens sollte so gering wie möglich sein. „Gepackt darf er später nicht mehr als zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichtes wiegen“, erklärt Dr. Helfrich. „Im Idealfall ist der Ranzen am Rücken gepolstert und nicht breiter als die Schultern des Kindes.“ Wichtig sind verstellbare, gepolsterte und breite Riemen, die den Druck gleichmäßig auf die Schultern verteilen. Übrigens: Gute Ranzen tragen das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit und erfüllen die DIN-Norm 58124.
Das A und O – die Tragetechnik
Beim Tragen gilt: Der Ranzen muss dicht am Körper sitzen. Die Oberkante bildet eine Linie zur Schulter. „Häufig werden die Riemen zu lang getragen“, weiß der DAK-Experte. „Der Ranzen rutscht dann nach hinten und zieht ins Hohlkreuz. Die Folge sind Rückenschmerzen und Haltungsschäden.“ Um sicher zu gehen, dass der Tornister auch im gefüllten Zustand hält, was er verspricht, sollte er am besten gleich beim Kauf mit Büchern gefüllt werden. Faustregel fürs Packen: Schwere Bücher an den Rücken, Hefte und leichte Utensilien in die vorderen Fächer.
Starke Schultern durch Bewegung
Um Haltungsschäden vorzubeugen und Kinder stark für die Schule zu machen, ist Aktivität angesagt. „Mangelnde Bewegung und eine zu schwache Muskulatur sind die häufigsten Gründe für Rückenschmerzen“, weiß Dr. Helfrich. Sein Rat: „Planen Sie für die Freizeit möglichst viel Bewegung ein. Am besten sind Sportarten wie Turnen, Schwimmen, Rad fahren – oder einfach der Besuch auf dem Bolzplatz.
Pressemitteilung der DAK vom 01.03.2011
Weitere Infos zum Thema Schulbeginn:
- Das kleine ABC des Schulanfang – Ein paar Tipps für Eltern
- Checkliste Schulanfang – Was braucht das Kind alles?
- Wie kann man die Einschulungsparty gestalten?
- Die Zuckertüte – Was kann man alles hinein tun?
Tipps für den Schulalltag
In der Schule sollen Kinder etwas fürs Leben lernen. Aber nicht immer ist das so einfach wie wir Erwachsene uns das so denken.
Einige Kinder leiden unter Lernstörungen, andere Kinder werden von den Mitschülern gehänselt, weil sie keine Markenklamotten tragen….
Wenn Kinder darüber nicht mit ihren Eltern reden können oder wollen, staut sich oft Wut auf und wird dann an irgendjemand abgelassen. So gibt es dann zum Beispiel auch mal Zoff mit dem Lehrer.
Reden Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über den Schulalltag. Am besten abends beim gemeinsamen Abendessen. Fragen Sie was in der Schule so passiert ist, zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich für die Probleme interessieren und versuchen Sie ihm zu helfen, wenn es nötig ist.
Übrigens sind heute noch viele andere Artikel in unserem Familienportal online gegangen. So finden Sie nun auch einige Spartipps für Familien bei uns!