Familien Blog

Ein Blog für Eltern, Großeltern und die ganze Familie.

Money, Money, Money…

Geld regiert die Welt – sagt ein Sprichwort. Man könnte auch sagen wer Geld hat, kann sich leisten was er möchte. Aber wer hat schon soviel Geld?
Und genau das einem Kind beizubringen ist gar nicht so einfach. Kinder sehen nur, dass die Eltern mal kurz an einen Geldautomaten gehen und schon haben sie ein paar Scheine mit denen man so tolle Spielzeuge oder auch Süßigkeiten kaufen kann. Woher das Geld aber kommt und dass man aufpassen muss wieviel man ausgibt wissen die meisten Kids nicht. Als Eltern muss man den Kindern eben den Umgang mit Geld beibringen. Das fängt damit an, dass man als Vorbild fungiert. Kaufen die Eltern einfach alles ohne auf den Preis zu schauen, wird das Kind das auch machen. Schauen die Eltern dagegen auf den Preis und kaufen sich das gewünschte Stück nicht, merkt sich das Kind auch dieses Verhalten – alles ganz unterbewußt. Es ist natürlich gut, wenn Sie Ihr Kind mit zum Einkaufen nehmen und ihm erklären, dass man eben nicht alles kaufen kann was man haben möchte. Auch sollte man dem Kind nicht alles kaufen was es sich wünscht. Sagen Sie auch mal NEIN. Und ganz wichtig ist bei diesem Thema natürlich das Taschengeld. So merken Kinder sehr schnell, dass man auf das Geld aufpassen muss.
Lernt ein Kind schon in jungen Jahren den Umgang mit Geld hat es meist im späteren Leben schon einige Erfahrung und kann gut mit Geld umgehen.

Foto: © nofobox

Hilfe, meine Eltern stecken meinem Kind immer Geld zu!

Großeltern wollen ihren Enkeln meist was Gutes tun. Also werden Süßigkeiten en Masse gekauft, das Lieblingsessen der Kinder gekocht oder einfach immer mal etwas Geld zugesteckt. Handelt es sich hier wirklich nur um eine gelegentliche Sache und ist der Betrag eher klein, sollten Eltern ruhig mal drüber wegsehen und den Kids das zusätzliche Taschengeld gönnen. Stecken die Großeltern dem Kind aber einen größeren Betrag zu, sollten Sie aufmerksam werden. Versuchen Sie mit den Großeltern zu reden. Natürlich möchten diese meist nur, dass das liebe Enkelkind es gut hat, vergessen dabei aber oft, dass so etwas die Erziehung der Eltern gehörig durcheinander bringen kann. Wie um Gottes Willen soll das Kind nun lernen, dass man für Geld etwas tun muss? Dass es einem nicht immer so in den Schoß fällt? Hier können Kompromisse hilfreich sein. Evtl. können die Großeltern das Geld auf ein Konto einzahlen, so dass das Enkelkind dann Geld für den Führerschein hat. Oder das Enkelkind arbeitet das Geld sozusagen ab, indem es den Großeltern beim Einkaufen oder Sauber machen hilft.
Auf jeden Fall sollten Sie aber auch mit Ihrem Kind darüber sprechen und versuchen ihm die Situation klar zu machen. Auch wenn Oma ihm nur 5 Euro zugesteckt hat, muss dieses Geld nicht sofort sinnlos für Süßigkeiten ausgegeben werden. Erklären Sie ihm, dass es sich lohnt das Geld zu sparen, um sich davon dann etwas wirklich Schönes zu kaufen. Wollte Ihre Tochter nicht schon lange dieses Barbiehaus haben? Und schwärmt Ihr Sohn nicht schon lange von den neuen Legobausteinen? Genau dafür könnten die Kids das Geld sparen.
Weitere Tipps zum Thema Wenn Großeltern Enkeln Geld zustecken

Wenn Kinder sich fürchten

Kinder können vieles noch nicht gut einschätzen wie wir Erwachsenen. Ihnen fehlt einfach Wissen und Lebenserfahrung. Deshalb nehmen sich Kinder meist die Eltern als Vorbild. Aber wenn die Eltern das Kind regelrecht in einen Kokon einschließen und es gar nichts machen lassen, kann es durchaus sein, dass das Kind mit der Zeit total verängstigt wird. Es kann natürlich auch viele andere Gründe dafür geben, dass ein Kind Angst hat.
Viele Kinder fürchten sich beispielsweise im Dunkeln oder haben Angst vor Gewitter. Wenn sie als Eltern merken, dass Ihr Kind ängstlich ist, sollten Sie auf diese Angst eingehen. Reden Sie Ihrem Kind nicht einfach nur gut zu. Nehmen Sie es in den Arm und reden Sie über die Angst. Versuchen Sie dann in einem weiteren Schritt Ihrem Kind die Angst zu nehmen.

Bei den Recherchen zum Thema Angst bei Kindern haben wir gemerkt, dass das Thema doch sehr umfangreich ist. Deshalb haben wir ihm eine eigene Rubrik gewidmet. Dort stellen wir in den nächsten Wochen einige Artikel mit Infos und Tipps zu den verschiedensten Ängsten rein. Schauen Sie doch einfach mal rein. Wir würden uns freuen, wenn unsere Tipps Ihnen helfen, dass Ihr Kind sich nicht mehr fürchtet.

Wenn Kinder nicht schlafen wollen

Kaum ein Kind geht abends freiwillig ins Bett. Oft müssen die Eltern einige Zeit damit verbringen das Kind davon zu überzeugen, dass es jetzt endlich schlafen gehen soll, damit es am nächsten Tag ausgeruht in den Kindergarten oder die Schule gehen kann.
Um nicht jeden Tag diese Diskussion führen zu müssen sollten Sie feste Schlafenszeiten einführen. Legen Sie eine Zeit fest von Sonntags bis Donnerstags und eine, die für Freitag und am Samstag bzw. Feiertage und Ferien gilt. An ganz besonderen Tagen dürfen die Kinder natürlich auch mal länger aufbleiben, es sollte aber wirklich eine Ausnahme bleiben.
Auch Schlafrituale können hilfreich sein. Lesen Sie Ihrem Kind abends eine Gute-Nacht-Geschichte mit einer beliebten Kinderfigur vor oder singen ihm ein Schlaflied. Bei älteren Kindern kann man sich auch einfach mal Zeit nehmen und mit ihm ganz in Ruhe über Probleme und Sorgen sprechen. Denn nichts ist schlimmer als mit Sorgen einzuschlafen. Davon kann man auch Schlafstörungen bekommen.

Gute Nacht! ;-)

Kinder und moderne Medien

Früher waren die Kinder froh, wenn sie einige Bücher zur Unterhaltung hatten, später kam dann der Fernseher dazu. Heute gibt es die unendlichen Weiten des Internet. Da stellt sich für Eltern eine ganz neue Erziehungsfrage: Wie lange sollte mein Kind fernsehen? Wie lange sollten Kinder am Computer spielen dürfen? Ab wann spricht man von Computersucht? Und wie lange sollten die Kinder im Internet surfen dürfen und vor allem wie mache ich meinen Computer kindersicher?
Viele Fragen – eine Antwort. Solange Ihr Kind sich ordentlich an der frischen Luft bewegt und auch mit Freunden zusammen ist, seine Schularbeiten und auch eventuelle Hausarbeiten ordentlich erledigt, kann es ruhig ein wenig länger fernsehen oder Computerspiele spielen. Überlegen Sie einfach mal was Sie für angemessen halten. Bedenken Sie aber dabei in Ihrer Kindheit war es sicher alles etwas anders. Damals gab es z.B. noch kein Internet. Heute wachsen die Kinder mit diesen modernen Medien auf und kommen irgendwie erstaunlich gut damit zurecht.

Tipps zur Kindererziehung – Neue Artikel am 30.10.2010

Die Kindererziehung ist nicht leicht, aber machbar. Die Eltern sollten sich in Erziehungsfragen nur einig sein. Dann klappt das in der Regel schon.
Aber man muss ja auch nicht immer nur streng mit den Kindern umgehen. Machen Sie Ihren Kleinen doch mal eine Freude und veranstalten einen “Schweinetag“. An diesem Tag dürfen die Kinder sich mal so richtig einsauen.
Das kann zum Beispiel auch bei Eifersucht unter Geschwistern helfen. Wenn das kleinere Kind noch nicht mit Besteck essen kann, das größere Kind das aber schon tun muss. Am Schweinetag dürfen beide mit den Fingern essen. ;-)

Natürlich finden Sie bei uns noch viele weitere Tipps zur Kindererziehung. Diese beiden Themen sind heute neu dazu gekommen.